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Jugendpolitik | 09.04.2008

Weckruf für die Jugendministerin

Mehr Teilhabe für Jugendliche

Mit unserem einstimmig verabschiedeten Aktionsplan wollen wir Ursula von der Leyen aus ihrem jugendpolitischen Tiefschlaf wecken. Dort, wo sie tätig wird, sind ihre Initiativen unausgegoren und schlecht vorbereitet. Die Bilanz von Ursula von der Leyen als Jugendministerin ist mehr als mager: das Jugendschutzgesetz musste wegen handwerklicher Fehler wieder zurückgezogen werden, die Neuregelung bei den Jugendfreiwilligendiensten schafft keine neue Plätze und für das Thema Jugendgewalt fühlt sie sich gar nicht zuständig.

Jugendliche sind die vergessene Generation dieser Bundesregierung. Deutschland fehlt eine aktive Jugendministerin und ein jugendpolitisches Gesamtkonzept. Unser 10-Punkte-Aktionsplan schafft Jugendlichen Perspektiven und eröffnet ihnen mehr Teilhabe. Die Aktionsfelder reichen von bildungspolitischen Verbesserungen, über den Ausbau der aufsuchenden Jugendarbeit bis hin zur Förderung von Medienkompetenz und politischer Beteiligung.

Wir wollen im Einzelnen:

  • Berufsorientierung für Jugendliche stärken
  • Allgemeine Studiengebühren abschaffen
  • Faire Praktika verankern
  • Aufsuchende Jugendarbeit ausbauen
  • Aktives Wahlalter auf 16 absenken
  • Freiwilligendienstplätze verdoppeln
  • Förderstrategien für Jungen verankern
  • Medienkompetenz fördern
  • Mit Ernährung und Bewegung Schule machen
  • Verbraucher- und Datenschutz für Jugendliche ausweiten

 

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