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Kongress | 23.11.2008

Dem Hass keine Chance

Seite 1

Kongress gegen Homophobie

Lesben- und Schwulenfeindlichkeit ist in Deutschland nach wie vor weit verbreitet und schränkt die grundgesetzlich garantierte freie Entfaltung vieler Menschen empfindlich ein. Trotz der gesellschaftspolitischen Erfolge, die Lesben und Schwulen heute ein freieres Leben als je zuvor in der deutschen Geschichte ermöglichen, sind sie mit Diskriminierung und Anfeindungen bis hin zu Gewalt konfrontiert. Die Entwicklung zu Toleranz und Respekt hat nicht alle gesellschaftlichen Bereiche erfasst. Auf dem Schulhof, in Fußballstadien und in bestimmten Musikszenen sind homophobe Parolen Alltag. Im Arbeits- und Wirtschaftleben besteht erhebliche Diskriminierungsgefahr. Übergriffe auf der Straße zeigen, dass allein der Anblick eines lesbischen oder schwulen Paares Gewalttäter veranlassen kann, brutal zuzuschlagen.

Geht erhöhe Sichtbarkeit mit neuen Bedrohungen einher? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen rechtlicher und gesellschaftlicher Entwicklung? Was ist in Politik und Gesellschaft zu tun, um Homophobie entgegenzuwirken? Diesen Fragen ist die grüne Bundestagsfraktion mit einem zweitägigen Kongress nachgegangen.

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