Girls' Day in der grünen Bundestagsfraktion
Am 23. April 2009 hieß es wieder: Girls in den Bundestag! Auf Einladung der Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen schnupperten 15 Schülerinnen aus Berlin und anderen Städten in Berufe rund um die Politik hinein. Renate Künast, Irmingard Schewe-Gerigk, Anna Lührmann und viele andere Abgeordnete sprachen mit den Schülerinnen über ihren Weg in die Politik, den Alltag im Parlament und die Alltagserfahrungen und Perspektiven der Jugendlichen.
Die Bundestagsfraktion nahm in diesem Jahr bereits zum achten Mal am Mädchentag teil. "Der Girls´ Day bietet uns die Möglichkeit zu erklären, warum Politik Spaß macht und warum die Demokratie auf das Engagement der Jugendlichen angewiesen ist. Und nicht zuletzt, warum Frauen in der Politik genau an der richtigen Stelle sind", so Fraktionsvorsitzende Renate Künast, die schon als Verbraucherschutzministerin den Mädchentag zur direkten Ansprache der Jugendlichen nutzte. "Ich bin eine Quotenfrau" erläuterte sie freimütig die grüne Politik für gleiche Chancen für die Geschlechter. "Aber man muss am Ende auch wollen", betonte sie.
Die Mädchen waren gut vorbereitet. Wieso Frauen in Deutschland im Schnitt 23 Prozent weniger Lohn als Männer erhielten, wollten sie von den Abgeordneten wissen. Sie nutzten die Gelegenheit, Politikerinnen direkt Fragen zu stellen: warum heißt es im Parteinamen "Bündnis 90" im Partein? Wie kommt man überhaupt dazu, sich als Abgeordnete zur Wahl zu stellen? Anna Lührmann, 2002 als jüngste Abgeordnete direkt nach dem Abitur in den Bundestag eingezogen, wurde gefragt, wie denn ihre Freundinnen und Freunde darauf reagiert hätten.
Und auch die Bundestagsfraktion ist ein Ausbildungsbetrieb. Neben der Fachangestellten für Bürokommunikation, können Girls (und Boys natürlich auch) sich hier auch zur IT-Systemkauffrau oder Fachinformatikerin ausbilden lassen. Weitere Infos dazu gibt die Fraktionsgeschäftsführung.














