Viele jüngere Menschen machen sich Sorgen, ob ihren Beiträgen in Zukunft noch angemessene Leistungen für das Alter folgen werden. Unter den heutigen RentnerInnen konnten vor allen Dingen Rentnerinnen keine ausreichenden Ansprüche auf Alterseinkommen aufbauen. Viele Selbstständige sind heute ohne jeden sozialen Schutz für das Alter. Wir wollen uns den Interessen aller Generationen stellen, in die Gesetzliche Rentenversicherung weitere Bevölkerungsgruppen einbeziehen und Altersarmut verhindern.
Armut im Alter verhindern
Armut ist heute unter Älteren weniger verbreitet als unter anderen Altersgruppen. So liegt nach den Angaben des jüngsten Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung die Armutsquote der Älteren bei 12 Prozent, während 26 Prozent aller Kinder unter 15 Jahren von Armut betroffen sind, bei den Alleinerziehenden sind es sogar 36 Prozent. Das ist kein Grund Altersarmut zu verharmlosen, denn 2 Millionen Ältere sind in Deutschland betroffen.
In den nächsten Jahrzehnten wird sich das Bild jedoch deutlich ändern. Mit Blick auf die Zukunft sorgen sich die Kommunen berechtigt, dass die Alterssicherung wieder Schritt für Schritt auf die Kommunen übergeht und zu einer Aufgabe der Grundsicherung wird. Diese Besorgnis wird von großen Teilen der Menschen geteilt, die sich an Zeiten erinnert sehen, in denen Armut und Alter Hand in Hand gingen. Dieser Entwicklung wollen wir durch einen Schutz vor Armut in der Gesetzlichen Rentenversicherung entschieden entgegen treten. Das ist auch deswegen wichtig, damit den Kommunen der nötige Spielraum zur Finanzierung von Bürgerhäusern und Begegnungsstätten im Rahmen der Quartiersarbeit erhalten bleibt, denn auch Teilhabe an Aktivitäten vor Ort ist wichtig zur Verhinderung von Einsamkeit und Unterversorgung im Alter.
Wir bekämpfen verschämte Altersarmut
Wir haben in unserer Regierungszeit gegen den erbitterten Widerstand der Opposition eine Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsminderung durchgesetzt und dabei eine Hürde aus dem Weg geräumt, die ältere BürgerInnen vom Gang ins Amt abgehalten hat. Da Kinder in der Regel nicht mehr zum Unterhalt gegenüber ihren Eltern verpflichtet sind, ist es für alte Leute heute viel leichter, Geld zu beantragen. Verdeckte Armut wurde dadurch reduziert, wir sehen aber mit Sorge, dass noch immer nicht alle Menschen die Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsminderung beantragen, die darauf ein Recht haben und diese Leistung auch benötigen. Auch darum ist es wichtig, das vorgelagerte System der sozialen Sicherung zu stabilisieren. Wir setzen uns dafür ein, dass die Leistungen der Grundsicherung auf ein Niveau angehoben werden, welches das Existenzminimum tatsächlich deckt und Teilhabe ermöglicht.
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| Kernstück Gesetzliche Lebensversicherung Kurskorrektur statt Kehrtwende Teilhabe am Arbeitsmarkt und Teilhabe an Bildung |
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| Für eine Garantierente! Flexiblen Renteneintritt ermöglichen Starre Altersgrenze trotz steigender Lebenserwartung |
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| Abschlagsfreier Rentenzugang Flexible Übergänge |
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