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geb. 1953 in Dortmund, NRW
verheiratet, ein Kind
Beruf: Bauer
Landesliste Nordrhein-Westfalen
BERLINER BÜRO:
T: 030 / 227 - 77049
F: 030 / 227 - 76049
friedrich.ostendorff@bundestag.de
Der "Aufstand der Milchbauern" hat es gezeigt: Auf dem Land ist nichts mehr so, wie es einmal war. Die Bauern wählen nicht mehr treu die Unionsparteien, und auch der Bauernverband wird immer weniger als legitimer Vertreter bäuerlicher Interessen anerkannt. Die zunehmende Entfremdung vieler Bäuerinnen und Bauern von ihren angeblichen Interessenvertretern ist für uns Grüne sowohl Chance als auch Herausforderung. Chance, weil es mittlerweile viele politische Übereinstimmungen mit den Landwirten gibt. Ich habe bei diversen Veranstaltungen in den letzten Jahren viel Zustimmung erhalten, wenn ich zu Milchquote, Gentechnik oder Massentierhaltung gesprochen habe. Herausforderung, weil wir noch einiges unternehmen müssen, um die kulturelle Distanz zwischen Grünen und den Menschen, die im ländlichen Raum leben und arbeiten, zu überwinden. Dafür braucht es erkennbare Gesichter, die sich authentisch für die Belange des ländlichen Raumes einsetzen. Hierin sehe ich meine Aufgabe für die nächsten Jahre. Ich werde deutlich machen, dass es die Grünen sind, die sich für den Fortbestand der bäuerlichen Landwirtschaft einsetzen. Nur eine bäuerliche Landwirtschaft – das ist meine Grundüberzeugung – gewährleistet eine ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes.
1980 Mitbegründer der Grünen im Kreis Unna
seit der Gründung 1981 aktives Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)
1994-2004 Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreis Unna
2000-2005 und erneut seit 2009 Mitglied des Bundestages
seit 2004 Kreisvorsitzender der Grünen in Unna
seit 2006 Mitglied im Landesvorstand des BUND, seit 2007 stellv. Landesvorsitzender
seit 2008 Bundesagrarsprecher des BUND