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geb.: 1972 in Hechingen, BaWü
verpartnert
Beruf: Volkswirt
Landesliste Baden-Württemberg
BERLINER BÜRO:
T: 030 / 227 - 74535
F: 030 / 227 - 76656
gerhard.schick@bundestag.de
Der Gedanke des nachhaltigen Wirtschaftens, der mich zu den Grünen führte, hat für mich bis heute nichts von seiner Faszination, seiner Bedeutung, seiner Dringlichkeit verloren. Immer deutlicher wird, dass Rohstoffknappheiten, schlechte Luft- und Wasserqualität und heftige Naturkatastrophen auch ökonomisch zur Belastung werden. Der Gedanke der Nachhaltigkeit geht aber über den Umweltschutz hinaus. Die sozialen Sicherungssysteme müssen so finanziert werden, dass sie nicht nur heute ihre Aufgaben erfüllen können, sondern auch langfristig stabil sind. Schuldenstand und Investitionstätigkeit des Staates müssen langfristig seine Handlungsfähigkeit sichern. Das gilt gerade auch für die Antworten auf die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise. Deshalb habe ich den Grünen New Deal mit entwickelt, der nun zentraler Teil des Bundestagswahlprogramms ist. New Deal, das heißt: Die Karten werden neu gemischt. Und das kann in dieser Situation nur bedeuten: Erstens konsequente Regulierung der internationalen Finanzmärkte. Zweitens wirksame Stützung der Wirtschaft mit den Konjunkturprogrammen, indem in Zukunftsprojekte und in eine nachhaltige Wirtschaftsweise investiert wird. Und drittens umfangreiche Sozialreformen als solidarische Antwort auf die Krise. Grüne Finanz- und Wirtschaftspolitik ist kein Selbstzweck. Grüne Finanz- und Wirtschaftspolitik hat vielmehr die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher im Blick - und eine Million neue Arbeitsplätze, denn die können entstehen - vor allem in den Bereichen Umwelt, Bildung und Pflege-, wenn konsequent umgesteuert wird.
Der Finanz- und Wirtschaftspolitik galt mein Interesse übrigens von Anfang an, vor allem dem Gedanken der Nachhaltigkeit. So kam ich 1996 als Student der Volkswirtschaft zum grünen Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales von Bündnis 90/Die Grünen in Freiburg und engagierte mich in der baden-württembergischen Landesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Finanzen und in der entsprechenden Bundesarbeitsgemeinschaft, von 2001 bis 2007 als deren Sprecher. 2003 habe ich in der sozialpolitischen und 2004 in der wirtschaftspolitischen Kommission von Bündnis 90/Die Grünen mitgewirkt. Beruflich war ich vor meinem Bundestagsmandat zuletzt Projektmanager bei der Bertelsmann Stiftung, zuständig für Föderalismusfragen.
seit 1996 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen
2000-2001 Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Finanzen von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg
2001-2007 Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Finanzen von Bündnis 90/Die Grünen
seit 2005 Mitglied des Bundestages
2005-2009 in der 16. WP Sprecher für Finanzpolitik (seit 09/2007) und Mitglied in den Ausschüssen Finanzausschuss (M+O), Ausschuss für Wirtschaft und Technologie (stM), Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union (stM), Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung (stM) und 2. Untersuchungsausschuss (M)
seit 2008 Mitglied des Parteirates von Bündnis 90/Die Grünen