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geb.: 1953 in Bremen
Beruf: Lehrerin
Landesliste Hamburg
BERLINER BÜRO:
T: 030 / 227 - 72032
F: 030 / 227 - 76032
krista.sager@bundestag.de
Seit 2002 bin ich Mitglied im Deutschen Bundestag. In der 16. Wahlperiode habe ich den Arbeitskreis 5 "Wissen und Generationen" als politische Koordinatorin geleitet. Der Arbeitskreis erarbeitet für die Fraktion die Positionen in den Bereichen Bildung, Hochschulen, Forschung, Kinder, Jugend, Familie, Demografische Entwicklung und Altenpolitik, Kultur und Medien – also jene Bereiche, in denen es um die zentralen Zukunftsfragen unserer Gesellschaft geht.
Somit setze ich im Arbeitskreis 5 die Arbeit fort, an der ich als Fraktionsvorsitzende in der 15. Wahlperiode maßgeblich beteiligt war. Wir haben gegen massive Widerstände vor allem im Bundestag Deutschland kinderfreundlicher gemacht und dafür gesorgt, dass sich Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren lassen. Wir haben das Tagesbetreuungsausbauprogramm beschlossen, um die Kinderbetreuung auch für Kinder unter drei Jahren voranzutreiben und mit dem Förderprogramm für Ganztagsschulen Länder und Gemeinden unterstützt, damit Kinder bessere Zukunftschancen haben. Inzwischen hat ja auch die CDU endlich verstanden, dass es hier noch viele Defizite aufzuarbeiten gibt. Wir setzen uns für einen Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung vom 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt und eine deutliche Verbesserung der Qualität der frühkindlichen Förderung ein. Außerdem muss es einen kostenfreien Zugang für Kinder aus ärmeren Haushalten geben.
Wir wollen einen Vorrang für Bildung, Forschung und Entwicklung, um die Leistungsfähigkeit des Hochschul- und Forschungssystems zu verbessern. Zentrale Aufgaben für die kommenden Jahre sind dabei den erwarteten Anstieg der Studierendenzahlen zu meistern und einen bedarfsgerechten Ausbau der Hochschulkapazitäten zu erreichen. Der von Bund und Ländern verabschiedete Hochschulpakt wird dieser Aufgabe nicht gerecht. Die sogenannte Exzellenzinitiative muss möglichst bald durch einen Wettbewerb zur "Exzellenz in der Lehre" ergänzt werden.
Der individuelle Zugang zu Bildung muss offen gehalten werden. Das BaföG muss stärker erhöht werden als die Regierung dies derzeit plant um es den Lebenshaltungskosten anzupassen. Die Chancengleichheit von Frauen und Männern muss auch in der Wissenschaft endlich durchgesetzt werden. Ein wichtiges Anliegen ist uns außerdem die Verbesserung der Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Wir stehen für eine Politik, der es auf Integration und Teilhabe an der Gesellschaft ankommt und gegen eine Politik der Spaltung und Ausgrenzung. Zentraler Schlüssel um dies zu erreichen, ist die Bereitstellung von leistungsfähiger sozialer Infrastruktur in der Bildung und Betreuung. Wir wollen einen grundlegenden Umbau des Sozialstaates. Der Sozialstaat der Zukunft muss ein befähigender sein, der den Menschen aktive Angebote zur gesellschaftlichen Teilhabe macht.
Ohne eine starke grüne Stimme im Bundestag ist eine zukunftsgerichtete Politik nicht zu haben. Dafür setze ich mich ein.