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Zum Vorschlag von Wirtschaftsminister Glos für eine geringere Strafgebühr beim Emissionshandel erklärt Reinhard Loske:
Minister Glos versteht offenbar den Emissionshandel nicht. Die von ihm vorgeschlagene Senkung der Strafe für zuviel ausgestoßene Klimagase von 100 auf 20 Euro würde den Emissionshandel ad absurdum führen und faktisch beenden. Eine Strafe in Höhe des Marktpreises würde jeden Anreiz für effizienten, innovativen Klimaschutz verhindern.Nur wenn es für die Unternehmen eine spürbare Sanktion für das Überschreiten ihrer Emissionsgrenzen gibt, wird die Innovationskraft der Techniker und Ingenieure bestmöglich angestoßen. Was hat Minister Glos gegen marktwirtschaftlichen Klimaschutz, der die Kosten für die Unternehmen senkt und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkt? Anstatt unausgegorene Vorschläge zu machen, die zudem nicht mit EU-Recht vereinbar sind, sollte der Minister sich lieber dafür einsetzen, den Emissionshandel zu verbessern: Durch die Versteigerung von 10 Prozent der Emissionsrechte und durch den Verzicht auf die geplante Bevorzugung der Kohle.