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Zu den nachgebesserten Plänen der Bundesregierung beim Emissionshandel erklären Renate Künast, Fraktionsvorsitzende und Reinhard Loske MdB:
Wir begrüßen, dass die Bundesregierung ihre bisherigen Pläne korrigiert und die Klimaziele für Energiewirtschaft und Industrie beim Emissionshandel auf 465 Millionen Tonnen senkt. Diese Korrektur war überfällig und wurde von uns seit Monaten eingefordert.
Leider folgt Umweltminister Gabriel dabei nicht der eigenen Einsicht, sondern nur dem massiven Druck aus Brüssel. Er musste zum Jagen getragen werden. Ohne diese Absenkung hätte der Bundesregierung eine peinliche Ablehnung ihrer Emissionshandelspläne durch die Kommission gedroht.
Die Verschärfung der Klimaziele ist nur ein erster, aber nicht der wichtigste Schritt hin zu einem anspruchsvollen Emissionshandel. Weitere müssen nun folgen. Dabei hat die Behandlung von neuen Kraftwerken klimapolitisch die größte Bedeutung:
Ohne diese Korrekturen bleibt der Emissionshandel klimapolitisch unzureichend. Das auch von Umweltminister Gabriel propagierte Ziel, die Emissionen in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent zu senken, kann sonst nicht erreicht werden. Wir bieten der Bundesregierung und den Koalitionsfraktionen unsere Unterstützung an, im parlamentarischen Verfahren die Weichen beim Emissionshandel auf mehr Klimaschutz zu stellen.