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Zur heutigen Anhörung des Bundestages zum Zuteilungsgesetz für den Nationalen Allokationsplan II (NAP II) erklärt Reinhard Loske MDB:
Die Architektur des Emissionshandels für die Zeit von 2008 bis 2012 muss verbessert werden. Die Koalitionsfraktionen müssen die Chance ergreifen, auf der Zielgeraden des parlamentarischen Verfahrens den Gesetzentwurf der Bundesregierung an entscheidenden Stelle zu korrigieren. Bisher wäre der NAP II nach den Plänen der Bundesregierung kein wirksamer Beitrag für mehr Klimaschutz, sondern ein Förderinstrument für den Bau neuer Kohlekraftwerke mit einem Sonder-Sonder-Privileg für Braunkohlekraftwerke durch die Hintertür. Außerdem hat sich die Regierung nicht getraut, zumindest eine anteilige Versteigerung einzuführen und damit zusätzliche Anreize zur Umstellung auf CO2-arme oder -freie Energieerzeugung zu schaffen.
Wir fordern:
Ohne diese Korrekturen bleibt der Emissionshandel klimapolitisch unzureichend. Das Ziel, die Emissionen in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent zu senken, kann sonst nicht erreicht werden.