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Priska Hinz, 49 Jahre, Erzieherin, Staatsministerin a.D., geboren in Diez/Lahn, verheiratet, zwei Kinder. Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen seit 1980. Bundestagsabgeordnete seit 2005. Fraktionssprecherin für Bildungs- und Forschungspolitik.
Gibt es etwas, worüber du dich in letzter Zeit gefreut und/oder geärgert hast?
Gefreut habe ich mich über ein gemeinsames freies Wochenende mit meinen Söhnen in Berlin. Geärgert habe ich mich über die politischen und handwerklichen Fehler von Andrea Ypsilanti, die dazu geführt haben, dass Roland Koch in Hessen immer noch im Amt ist.
Als du klein warst, wolltest du unbedingt was werden?
Ich wollte gerne Dolmetscherin werden und in viele fremde Länder reisen.
Welches Buch liest du gerade?
The Ghost von Robert Harris.
Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?
Die Welle
Mit wem würdest du gern einmal zu Abend essen und warum?
Mit Elizabeth George, sie kann mir vielleicht den Kniff verraten, wie ich mal einen guten Krimi schreiben kann.
Woran arbeitest du gerade im Bundestag?
Da reichen keine fünf Finger, um es aufzuzählen. Unter anderem arbeite ich an einem Konzept, wie das System von Warteschleifen, in dem sich viele Jugendliche zwischen Schule und Ausbildung befinden, zu Gunsten echter Ausbildungsangebote abgebaut werden kann. Außerdem bereite ich zwei öffentliche Fachgespräche vor, eines zu den Chancen und Risiken der Nanotechnologie und ein anderes zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative für die Wissenschaft.
Was war dein bislang schönster Tag im Bundestag?
Als ich neulich in einer Bundestagsdebatte begründet habe, warum man die Forschung mit embryonalen Stammzellen auch in Zukunft nur sehr begrenzt erlauben sollte, und endlich einmal Beifall aus allen Fraktionen bekommen habe.
Wenn ich Bundeskanzlerin wäre, würde ich…
für gute Schulen sorgen und mich um den Frieden im Nahen Osten kümmern.