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Im abschließenden Fazitgespräch stellten sich Kai Gehring MdB und Priska Hinz MdB den Fragen von Dr. Anja Kühne vom Tagesspiegel. Dabei machten die beiden Abgeordneten deutlich, dass die Fortsetzung einer modifizierten Exzellenzinitiative nicht grundsätzlich zur Disposition stehe. Allerdings müssten dabei grundlegende Webfehler – wie fehlende Förderung herausragender Lehre – beseitigt werden. Zudem könnten andere Ziele und Instrumente wie der Studienkapazitätsausbau durch den Hochschulpakt II ein vergleichsweise größeres Gewicht erhalten. Für die Förderung von regionalen Wissenschaftskernen in strukturschwachen Gebieten müssten eigene Instrumente gefunden werden.
Es dürfe bei einer Fortsetzung des Wettbewerbs kein "closed shop" der Gewinner-Unis entstehen oder von der Politik von vorneherein gesetzt werden, so Kai Gehring MdB. Ein "Abstieg" aus der ersten Förderliga müsse möglich sein. Das sei nicht gleichzusetzen mit Fehlentscheidungen oder Vergeudung von Mitteln. "Förderruinen" zu verhindern, sei nicht zwingend Aufgabe der Politik. Die Hochschulen selbst seien in der Verantwortung, nachhaltige Projekte zu entwickeln, betonte Priska Hinz MdB.
Beide Abgeordnete betonten, dass das Fachgespräch und die Beiträge der Gäste aus verschiedensten Bereichen und Einrichtungen wichtige Anregungen für die weitere konzeptionelle Arbeit der grünen Bundestagsfraktion geliefert habe.