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geb.: 1949 in Landau, Pfalz, verheiratet
Beruf: Diplom-Haushaltswissenschaftlerin
Landesliste Baden-Württemberg
BERLINER BÜRO
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uschi.eid@bundestag.de
Seit 1980 bin ich Mitglied der grünen Partei und kam 1985 erstmals in den Deutschen Bundestag- Damit gehöre ich zu den "dienstältesten" Abgeordneten der GRÜNEN Bundestagsfraktion. Mein politisches Engagement galt in den letzten Jahrzehnten der Entwicklungspolitik und den Nord-Süd-Beziehungen. Wie eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Ländern des Südens gestaltet werden kann - diese Frage hat meine politische Arbeit auch während meiner Amtszeit als parlamentarische Staatssekretärin im Entwicklungsministerium bestimmt.
Wer mit Politik gestalten will, was den Tag überdauert und zu einer nachhaltigen, einer menschlichen Entwicklung beitragen will, der muss sein Gegenüber ernst nehmen und ihm mit Respekt begegnen. Dieses Leitmotiv ist zum festen Grundsatz meiner politischen Arbeit geworden. Er gilt auch weiterhin für meine Arbeit im Bereich der internationalen Politik, die ich nun mit neuem Schwerpunkt seit November 2005 als Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und als Sprecherin für Auswärtige Kulturpolitik der GRÜNEN Bundestagsfraktion verfolge.
Kultur in den internationalen Beziehungen heißt für mich vor allem ein tragfähiges Fundament für Austausch und für die Begegnung von Menschen über kulturelle Grenzen hinweg schaffen. Die gegenwärtigen weltpolitischen Entwicklungen, der fortschreitende Globalisierungsprozess mit Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche - all dies lässt neue Formen des Kontakts zu. Aber damit verbunden sind auch krisenhaften Entwicklungen und Spaltungen, die quer durch die Weltgesellschaft aber auch durch die eigenen Gesellschaften laufen und uns mit ganz neuen, teilweise dringlichen Verständigungsnotwendigkeiten konfrontieren.
Auswärtige Kulturpolitik muss und kann diesen kulturellen und weltgesellschaftlichen Herausforderungen begegnen. Sie ist fester und wichtiger Teil der Außenpolitik, die mit Bereitschaft zum Dialog und mit Interesse an anderen Kulturen als weltoffener Botschafter agiert. Sie kann Brücken zu anderen Kulturen bauen, das Interesse an unserem Land, unserer Sprache und Kultur wecken und somit partnerschaftliche Beziehungen auch im gemeinsamen kulturellen Erleben pflegen und aufbauen. Für mich ist gerade der offene und produktive Dialog von Menschen in der auswärtigen Kulturarbeit ein grundlegender Beitrag zu Frieden und Verständigung, zu einer Kultur des Respekts, aber auch für die Stärkung der kulturellen Freiheit als wichtiger Aspekt menschlichen Zusammenlebens.
Mitglied des Beratungsausschuss des VN-Generalsekretärs zu "Wasser und Sanitärer Grundversorgung" seit 2004, seit Juli 2006 dessen Vorsitzende