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Willkommen in Berlin. Die Grünen im Film.
Rot-Grün am Start
In der neuen Regierung sind drei Ministerien grün besetzt. Joschka Fischer leitet das Auswärtige Amt, Andrea Fischer das Gesundheitsministerium, Jürgen Trittin ist für das Umweltressort verantwortlich. Als Regierungspartnerin hat die grüne Fraktion ganz neue Möglichkeiten, das Land tatsächlich zu gestalten. Die Erwartungen sind immens, der Weg in die Regierungsverantwortung fällt schwer.
Vieles neu und alles anders?
Mit dem Rollenwechsel in die Regierung schärft sich der Blick der Medien. Im ersten Regierungsjahr sind die Kritiken der Journalisten schlecht. "Unprofessionalität" und "mangelnde Koordination in der Regierungsarbeit" lauten die Vorwürfe.
Was wir bewegen!
Frischer Wind - grün regiert im Bund.Am Ende ist die Leistungsbilanz beachtlich. Von Atomausstieg bis Zuwanderung: Nicht nur in den grünen Kernbereichen werden nachhaltige Veränderungen durchgesetzt oder eingeleitet, die noch vor wenigen Jahren als utopisch galten. Auch wo kein grüner Minister drauf sitzt, ist häufig grüne Politik drin: Mit einer nachhaltigen Haushalts- und Finanzpolitik setzt sich die Kompetenz der Fraktion durch.
Internationale Veranwortung
Der 11. September 2001 wird für Die Grünen zur Bewährungsprobe. Die Zustimmung der Mehrheit der Fraktion zur Beteiligung an der Anti-Terror-Koalition löst an der Parteibasis heftige Diskussionen aus. Auf dem Rostocker Parteitag im November 2001 wird die Haltung der Fraktion bestätigt.
Bilanz der ersten vier rot-grünen Jahre.Agrarwende
Im Dezember 2000 ist die BSE-Krise auf ihrem Höhepunkt. Die Bevölkerung ist extrem verunsichert. Gesundheitsministerin Andrea Fischer übernimmt als Erste die politische Verantwortung für den "Gau der industrialisierten Landwirtschaft" und tritt am 9. Januar 2001 zurück. "Die eigentliche Ursache für die Krise", erklärt sie, "liegt in der industrialisierten Landwirtschaft, in wirtschaftlichen Interessen, die dominierten."
Kühe brauchen Künast
In der Folge wird das Verbraucherschutz-Ministerium geschaffen. An der Spitze: Renate Künast. Im Zentrum: die Interessen von Verbrauchern, Tier und Umwelt. "Klasse statt Masse" ist die Perspektive für die neue Agrarpolitik.
Großer Verlust
Am 30. Januar 2002 stirbt Kristin Heyne, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion. Ihr Engagement und ihre ruhige, beharrliche Art fehlen der Fraktion.
Bonn adé
Mit dem Umzug nach Berlin nimmt der Bundestag im Sommer 1999 Abschied von der Bonner Republik.


