
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
die konventionelle Kaninchenmast findet in vielen Fällen unter tierquälerischen Bedingungen statt. Die Kaninchen vegetieren in viel zu engen, mehrstöckigen Drahtkäfigen dahin und ziehen sich gravierende Verletzungen zu. Der Bewegungsmangel führt zu Wirbelsäulenverkrümmungen und Gelenkverletzungen. Das Futter ist einzig und allein auf eine schnelle Gewichtszunahme ausgerichtet, der fehlende Raufutteranteil aus Heu führt zu Störungen im Magen-Darm-Trakt der Tiere.
Obwohl Tierschutzverbände und Medien in regelmäßigen Abständen auf diese Missstände aufmerksam machen, bleibt die Bundesregierung weiterhin untätig. Das ist skandalös. Wir Grüne haben nun einen Antrag in den Bundestag eingebracht, in dem wir die Einführung verbindlicher Haltungsvorschriften für Mast- und Zuchtkaninchen fordern. Parallel zur Abstimmung im Bundestags-Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird am kommenden Mittwoch ab 9 Uhr eine Demonstration vor dem Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags in Berlin stattfinden.
Immer wieder berichten Tierschutzverbände und Medien über die tierquälerischen Zustände in der intensiven Kaninchenmast. In unserem Antrag fordern wir die Bundesregierung auf, endlich eine verbindliche Haltungsverordnung für Zucht- und Mastkaninchen zu verabschieden. » mehr
In vielen Regionen dominieren zunehmend große Tierfabriken das Landschaftsbild - mit schlimmen Folgen für die Bevölkerung, die Landwirtschaft, die Tiere und die Umwelt. Dem wollen wir Grünen mit einem eigenen Gesetzentwurf einen Riegel vorschieben. » mehr

Der Versuch, Walfangquoten einzuführen und so das Walfangmoratorium faktisch aufzuheben, ist bei der diesjährigen Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) gescheitert. Das ist ein Erfolg. Doch mit Fortschritten beim Walschutz ist aufgrund des Stimmenpatts in der IWC auch künftig nicht zu rechnen. » mehr
Bestimmte Tiere können nicht artgerecht in Zirkussen gehalten werden. Insbesondere Wildtiere leiden dort vielfach unter den Haltungs- und Transportbedingungen. Wir brauchen endlich wirksame Regelungen, um diese Tierquälerei zu verhindern. Wir fordern, dass nur noch die Tiere in Zirkussen zugelassen und mitgeführt werden dürfen, die dort tier- und artgerecht untergebracht und beschäftigt werden können. » mehr
Die Verbesserung des Tierschutzes bei Tierversuchen rückt in immer weitere Ferne. Jüngst gab es einen Kompromiss zur EU-Tierversuchsrichtlinie, der erschreckend weit hinter unseren Forderungen zurückbleibt. » mehr

Gut 110 Teilnehmer diskutierten am 19.4.2010 mit Paul Heinz Wesjohann, Gründer von Wiesenhof, Eckehard Niemann, Sprecher des Netzwerkes "Bauernhöfe statt Agrarfabriken", unseren Abgeordneten und anderen über die ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgen der fortschreitenden Industrialisierung in der Tierhaltung. » mehr
++ Herausgeberin ++
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Platz der Republik 1
11011 Berlin
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++ V.i.S.d.P. ++
Silvia Bender
Referentin für Tierschutz
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