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Fachgespräch

21. Mai 2010

Perspektiven für die Unabhängige Patientenberatung

"Ich habe große Sorge, dass der Gesetzentwurf von schwarz-gelb nicht schnell genug vorgelegt wird. Die Modellphase läuft bereits Ende des Jahres aus und die Regierung verweist auf Nachfrage nur auf den Koalitionsvertrag. Eine Unterbrechung der Angebote ist die Folge, falls Schwarz-Gelb nicht zügig handelt", erklärte Maria Klein-Schmeink anlässlich eines Fachgesprächs, zu dem die grüne Bundestagsfraktion am 17. Mai 2010 eingeladen hatte. Die Sprecherin für Prävention und Patientenrechte der Bundestagsfraktion betonte in ihrer Begrüßung den hohen Stellenwert einer unabhängigen und kostenfreien Patientenberatung für die Stärkung der Patientenrechte. Ziel der grünen Fraktion sei die Unabhängige Patientenberatung nach der Modellphase zügig und ohne Übergangsregelungen in die Regelversorgung so zu überführen und auszubauen, dass sie auch zukünftig die hohen Qualitätsanforderungen einlösen kann. Eine gute Kooperation mit der Selbsthilfe, der Verbraucherberatung, anderen Kooperationspartnern der gesundheitlichen und sozialen Versorgung sowie eine solide Finanzierung unter Einbeziehung der Privaten Krankenkassen seien hierfür die entscheidenden Voraussetzungen, damit die Beratung professionell, unabhängig und kostenfrei sein kann.

Bündnis 90/Die Grünen drängen auf eine zügige Regelung, welche die Erkenntnisse aus der Modellphase mit einbezieht und die Unabhängige Patientenberatung dynamisch erweitert. In der nächsten Ausbauphase sollen für je 2,5 Millionen Einwohner eine Beratungsstelle eingerichtet werden.

Lesen Sie auf den nächsten Seiten:

Was muss Patientenberatung leisten?S. 2
Wie arbeitet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland?S. 3
Aufgaben der Schiedsstellen der ÄrztekammernS. 4
Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe?S. 5
Kooperation von Verbraucherberatung und PatientenberatungS. 6
Patientenberatung als selbstlernendes System weiterentwickelnS. 7

 

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