Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Springe direkt zu: ContentbereichHauptnavigationSuche


Logo der BundestagsfraktionUns geht's ums Ganze

ServiceNavigation


Suche


Hauptnavigation


Sie sind hier:

 
  1. Startseite
  2. Presse 
  3.  Pressemitteilung

11. Juni 2010

Atom: Verhalten der AKW-Betreiber schamlos

Anlässlich der von den Atomkraftwerke-Betreibern in den Medien angedrohten Klage gegen die Einführung einer Brennelementesteuer, erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:

Dass sich nun ausgerechnet die Energiekonzerne auf den Atomkonsens von 2002 berufen, schlägt dem Fass den Boden aus. Seit sie ihn unterschrieben haben, hintertreiben sie ihn. Heute wollen sie ihn gleichzeitig aufkündigen und Vorteile daraus schlagen. Das ist schamlos.

Eine Brennelementesteuer ist notwendig und überfällig. Es muss sie unabhängig von Laufzeitverlängerungen geben, die volkswirtschaftlichen Schulden der Atomkraft sind Grund genug. Ihr Aufkommen muss deutlich über den von der Regierung geplanten 2,3 Milliarden Euro pro Jahr liegen.

Statt dem Staat mit Drohgebärden und Einschüchterungsversuchen zu kommen, sollten sich die Konzerne besser auf ein Minimum an Kaufmannsehre besinnen. 2002 hatten sie sich im Atomausstiegsvertrag verpflichtet, ihren Teil dazu beizutragen, "dass der Inhalt dieser Vereinbarung dauerhaft umgesetzt wird."

Zusätzliche Information