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Gewalt unter Jugendlichen ist ein Problem, aber kein neues Phänomen. Der Eindruck, jugendliche Straftäter würden immer zahlreicher und immer jünger, ist falsch. Wer einmal eine Gewalttat begeht, wird damit nicht automatisch zu einem Serientäter. Zur Dramatisierung besteht kein Anlass. Zur Verharmlosung allerdings auch nicht.
Unser Ziel ist es, Gewalt zu verhindern. Populistische Parolen und der Ruf nach mehr Härte tragen dazu nicht bei. Unsere Antwort auf Jugendgewalt fußt auf zwei Strategien: erstens einer wirksamen Prävention, die verhindert, dass aus Kindern gewalttätige Jugendliche werden. Und zweitens dem schnellen Eingreifen, wenn Gewalt verübt wird. Gewalttätige Jugendliche müssen merken, dass ihr Handeln Folgen hat, und lernen, sich friedlich zu behaupten.