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Das Bundesbergrecht in seiner heutigen Form trägt noch immer Kaisers Bart: Es ist juristisch antiquiert und aus umwelt-, klima- und energiepolitischer Sicht destruktiv. Teile der Reichsgesetzgebung, die in den Dreißiger- und Vierzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts als "Kriegsertüchtigungsgesetz" gestaltet wurden, sind auch heute noch Bestandteil des deutschen Bergrechts. Es räumt Bergbauvorhaben ohne gesellschaftliches Hinterfragen und größere juristische Abwägungen fatale Sonderprivilegien gegenüber Rechten der Betroffenen und der Natur ein.
Die Belange von Mensch und Umwelt werden durch das Bundesberggesetz nicht berücksichtigt. Der Film "Wer anderen eine Grube gräbt ..." veranschaulicht diese abstrakte juristische Tatsache mit bewegenden Bildern und O-Tönen aus betroffenen Regionen:
"Wer anderen eine Grube gräbt ...", eine Sein im Schein Filmproduktion 2008, Regie: Holger Lauinger & Daniel Kunle. Länge: 30 Minuten, www.sein-im-schein.de