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Faktencheck

19. Februar 2010

Die falschen Behauptungen der FDP

Grüne Fakten zur sozialen Gerechtigkeit

 

Falsche FDP-These Nr. 6

"Wir wollen den Renteneintritt flexibel gestalten. Um die Beschäftigung Älterer zu fördern, wollen wir alle Barrieren für Arbeit im Alter beseitigen. Daher fordert die FDP, alle Zuverdienstgrenzen neben dem Rentenbezug aufzuheben. Wir wollen, dass jemand ab dem 60. Lebensjahr in Rente gehen kann, wenn dann seine Rente ausreichend hoch ist. Wer dagegen länger arbeiten will und kann, soll dürfen. Die Menschen wissen selbst besser als jede starre Rentenbürokratie, was sie noch können und wollen."

Richtig ist:

  • Die FDP macht ausschließlich für diejenigen Politik, die keine Probleme am Arbeitsmarkt haben. Denn diejenigen, die keine Probleme am Arbeitsmarkt kennen, können ab dem 60. Lebensjahr weiterarbeiten und können zusätzlich noch eine Rente beziehen. Diejenigen, die Probleme am Arbeitsmarkt haben, die Geringqualifizierten und diejenigen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien, fallen bei der FDP-Politik mal wieder hinten runter. Wenn sie arbeitslos werden und ihre Rentenansprüche über dem Grundsicherungsniveau liegen, können sie zwangsweise in Rente geschickt werden. Die FDP fördert Altersarmut.
  • Wir Grüne wollen die Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsminderung auf ein Niveau anheben, das Teilhabe tatsächlich ermöglicht. Und wir wollen eine "Garantierente" einführen, für jene Bürgerinnen und Bürger, die wegen niedriger Verdienste oder Unterbrechungen ihres Erwerbslebens keine ausreichenden Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen können.

weiter mit These 7

Zusätzliche Information

Das grüne Progressivmodell