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Die grüne Position

Grüne Sportpolitik

Für eine neue Bewegungskultur

Spiel und Sport sind menschliche Grundbedürfnisse. Sport macht Spaß, fördert Gesundheit und Lebensfreude, soziales Miteinander und Lernvermögen. Er macht Kopf und Körper beweglich.

Sport und Bewegung tun jedem Menschen wie auch der Gesellschaft insgesamt gut. Regelmäßige Bewegung hilft, gesund zu bleiben und Krankheiten zu vermeiden. Sport ist unersetzlich, um nach schweren Krankheiten und Unfällen zurück ins Leben zu finden und neue Perspektiven zu eröffnen.

Für alle, nachhaltig und vielfältig

Ob Yoga, Tanz oder Fußball, ob Inlineskating, Klettern oder Walking – es gibt viele Formen und Wege, sich und seinen Körper zu erfahren, sich zu entspannen, sich auszutoben oder die eigene Leistungsfähigkeit zu trainieren.

Für uns Grüne nehmen nicht nur die klassischen Sportarten, sondern die ganze Vielfalt der Sport- und Bewegungskultur einen hohen Stellenwert ein: Breiten- und Spitzensport, Gesundheitssport, Sport für Menschen mit Behinderungen, Sport für Ältere und Kinder, zur Prävention und Rehabilitation, das Spiel auf der Straße, das Erlebnis in freier Landschaft oder die Bewegung im Alltag.

Eine Sportpolitik, die neue Entwicklungen ignoriert und ausschließlich den klassischen Vereins- und Verbandssport fördert, greift zu kurz. Wir wollen Bewegung in allen Lebensphasen und in unterschiedlichen Organisationsformen fördern: im Vorschulbereich wie in der Schule, im Verein wie in freien Gruppen, organisiert oder nicht organisiert.

Bewegungsräume schaffen

Eine zukunftsfähige Sportpolitik muss bei der Stadtplanung wie auch beim Bau von Bewegungs- und Sportstätten der gesellschaftlichen Vielfalt gerecht werden. Moderne Stadtpolitik hat die Mobilität der Menschen im Blick: Sie bedenkt Inline- und Rollstuhlfahrer gleichermaßen, zum Beispiel bei der Auswahl von Straßenbelägen und der Verlegung von Bordsteinkanten. Sie achtet auf anregende und bewegungsfördernde Spielplätze und schafft Freiräume, in denen Kinder und Jugendliche selbstorganisiert spielen und Sport treiben können, ohne durch den Straßenverkehr gefährdet zu werden.

Sport- und Bewegungsangebote sollen alle Menschen erreichen. Auch für Zielgruppen, die bei der Planung leicht ins Hintertreffen geraten, wie Mädchen und Frauen, MigrantInnen sowie ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen müssen Angebote niedrigschwellig und erreichbar gestaltet sein. Und wir wollen die Spiel-, Sport- und Bewegungsbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen stärker berücksichtigen. Manchmal sind Freiflächen vor Supermärkten schon ideal oder leer stehende Büroetagen lassen sich für Tanzangebote nutzen. Dafür brauchen wir keine teuren, genormten Sporthallen.

Wir wollen die Sport- und Spielkultur dort fördern, wo sie ihren Platz hat: Straßenkick, Streetbasketball oder Fangen spielen sind auf Spielstraßen und Plätzen zu Hause. Denn der öffentliche Raum ist für die Menschen, nicht allein fürs Auto da!

 

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