Grüne Steuerpolitik ist ökologisch, weil sie dafür sorgt, dass Preise stärker die ökologische Wahrheit sagen. Flugticketbesteuerung oder die Öko-Steuer sind Beispiele dafür.
Grüne Steuerpolitik ist gerecht, weil sie will, dass starke Schultern mehr tragen als schwache. Die Schere bei der Einkommensentwicklung geht auch wegen der geltenden Steuerpolitik immer mehr auseinander. Grüne Steuerpolitik ist auch gerecht, weil sie leistungsloses Einkommen nicht belohnt. Deswegen wollen wir die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge abschaffen und die Erbschaftsteuer substanziell erhöhen.
Gerecht bedeutet oft einfach, weil sich nur die Reichen und die großen Unternehmen findige Steuerberaterinnen und -berater zur Minimierung ihrer Steuerlast leisten können. Wenn wir das Steuerrecht entrümpeln, die Steuerverwaltung in die Lage versetzen, bestehende Gesetze anzuwenden, haben wir einen Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und zur Haushaltssanierung geleistet.
Grüne Steuerpolitik ist geschlechtergerecht, weil wir das Ehegattensplitting und damit negative Erwerbsanreize für Frauen abschaffen wollen.
Grüne Steuerpolitik ist wirtschaftlich vernünftig, weil wir Steuermehreinnahmen so erzielen, dass die wirtschaftliche Aktivität kaum beeinträchtigt wird. So können wir öffentliche Investitionen finanzieren und erzeugen neue wirtschaftliche Dynamik. Das beste Beispiel ist die Erhöhung der Erbschaftsteuer, die Bildungsinvestitionen ermöglicht und damit die wirtschaftliche Zukunft sichert.
| Ökologisch umsteuern | S. 2 |
| verteilungsgerechte Einkommensteuer | S. 3 |
| Steuerprivilegien abschaffen | S. 4 |
| Große Vermögen und den Finanzsektor gerecht beteiligen | S. 5 |
| Steuervollzug verbessern und Steuerhinterziehung bekämpfen | S. 6 |
| Große Unternehmen gerecht beteiligen, Innovationen fördern | S. 7 |
| Die Krise der Kommunalfinanzen beenden | S. 8 |