Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Grüne Marktwirtschaft macht die Zukunft zum Gegenstand der heutigen Politik. Das ist ein Gebot der Generationengerechtigkeit: Wir dürfen unseren heutigen Wohlstand nicht zu Lasten künftiger Generationen erzielen. Grüne Marktwirtschaft ist nicht blindem, rein quantitativem Wachstum verpflichtet. Wir fragen, was wächst und wozu es wächst. Wir fragen, ob das Wachstum zu Lasten der Zukunft oder zu Lasten anderer Länder geht.
Grüne Marktwirtschaft ist sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich erfolgreicher als die bisherige ökologisch blinde Marktwirtschaft. Denn sie setzt Anreize für Investitionen in Sparsamkeit und Effizienz und reduziert dadurch Folgekosten. Mit unseren grünen Ideen können wir in den nächsten Jahren mindestens eine Million neue Arbeitsplätze schaffen. Wir wollen die ökologische Modernisierung in allen Wirtschaftsbereichen vorantreiben und den Jobboom in der Umweltbranche verstärken. Mit Investitionen in Bildung und Gesundheit wollen wir für mehr soziale Gerechtigkeit und neue Arbeitsplätze sorgen.
Grüne Marktwirtschaft setzt einen effektiven Ordnungsrahmen. Preise sollen die ökologische Wahrheit sagen. Dafür sorgt ein Mix aus Ordnungsrecht und marktwirtschaftlichen Instrumenten wie eine ökologische Steuerreform oder CO2-Zertifikate, dazu gehören aber auch Informationen für Verbraucherinnen und Verbraucher oder der Top-Runner-Ansatz, der vorbildliche ökologische Produkte zum Maßstab macht. Der Ordnungsrahmen verhilft der nötigen Vernunft zum Durchbruch, ohne die Produzenten und Konsumenten in ihrer wirtschaftlichen Freiheit zu hindern. Ein starker Staat ist verantwortlich für Bildung, Umweltqualität, Daseinsvorsorge, eine moderne Infrastruktur inklusive der Kommunikationsinfrastruktur und eine funktionierende soziale Absicherung.
Grüne Marktwirtschaft stärkt wirtschaftliche Freiheit und selbstbestimmtes Handeln durch einen fairen Marktzugang, Begrenzung von Marktmacht, Stärkung des Wettbewerbs. Auch mit dem Instrument der eigentumsrechtlichen Entflechtung in Netzökonomien, also der Auflösung von Netzmonopolen etwa bei der Bahn oder den Stromerzeugern, sowie dem Abbau überflüssiger Bürokratie und umweltschädlicher Dauersubventionen. Wir unterstützen vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen sowie Unternehmensgründungen. Was Gründungen hemmt, muss abgebaut werden. Deshalb wollen wir den Zugang zu Kapital durch die Förderung von Venture Capital und Mikrokrediten verbessern. Wir fördern eine neue Kultur der Selbstständigkeit und ein gesellschaftliches Innovationsklima. Dazu zählen wir auch die Unternehmensübernahme, die genossenschaftlichen und selbstverwalteten Betriebe.
In der grünen Marktwirtschaft stärken wir die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher und sorgen für die notwendigen Informationen, damit sie bewusst und eigenverantwortlich konsumieren können. Der Staat als Nachfrager kauft verantwortungsbewusst soziale und ökologisch nachhaltige sowie innovative Produkte und Dienstleistungen ein. Damit wird der Staat zum Vorreiter und verhilft innovativen, umweltverträglichen Produkten und Technologien zum Durchbruch.
Die grüne Marktwirtschaft ist europäisch und ein guter Ordnungsrahmen für den europäischen Binnenmarkt. Europäische Wirtschaftspolitik wollen wir besser koordinieren.