Dr. Thomas Gambke
- Mittelstandsbeauftragter
BERLINER BÜRO:
T: 030 / 227 - 71547
F: 030 / 227 - 76515
Mitgliedschaft in Gremien der Fraktion
Arbeitskreis 1: Wirtschaft und SozialesMitgliedschaft in Gremien des Bundestages
Ordentliches Mitglied
- Finanzausschuss
- Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft"
Stellvertretendes Mitglied
- Unterausschuss Kommunales
- Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
- Ausschuss für Wirtschaft und Technologie
Aktuelle Bundestagsreden
Basel III und Alternative Investmentfonds
Steuerabkommen mit Grenada und den Cookinseln
Pressemitteilungen
Als ich Anfang der 70er Jahre als angehender Physiker das Buch von D. Meadows "Die Grenzen des Wachstums" las, wurde mir klar, dass wir die auf der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen basierende Entwicklung der Weltbevölkerung in Richtung Ökologie und Nachhaltigkeit umstellen müssen. In den 80er Jahren als Manager eines internationalen Industriekonzerns lernte ich, dass soziale Gerechtigkeit nicht nur eine Aufgabe für die Politik, sondern ganz besonders für den Unternehmer und auch für den Manager ist. Viele Reisen, vor allem nach China in den 90er Jahren mit der Erfahrung katastrophaler Umweltzerstörungen, haben mich dann in die aktive grüne Politik gebracht. So bin ich 2004 der grünen Partei beigetreten mit dem Ziel, das Thema Wirtschaft mit dem Thema Ökologie zu verbinden. Das habe ich vor allem im Landesarbeitskreis Wirtschaft und Finanzen in Bayern, aber auch im Kreisverband und auch im Stadtrat von Landshut begonnen umzusetzen. Mein Leitspruch ist "global denken, lokal handeln". Dieser Leitspruch hat gerade im Hinblick auf die dringend notwendige Energiewende eine hohe Bedeutung. Im Landesarbeitskreis haben wir uns auch immer wieder mit dem erschreckenden und nicht hinnehmbaren Auseinanderlaufen von Vermögen und Einkommen in Deutschland auseinandergesetzt und entsprechend Vorschläge zum Gegensteuern wie Mindestlohn oder Absenken der Lohnnebenkosten im unteren Lohnbereich mit entwickelt. Diese Arbeit will ich jetzt als neu gewählter Abgeordneter im Bundestag fortsetzen.
Geboren am 16.10.1949 in Rimsting am Chiemsee/Oberbayern; verheiratet; drei Kinder; lebt in Landshut in Niederbayern.
Volksschule in Mehlem bei Bonn; Gymnasium in Bad Godesberg (Bonn) und Gehrden bei Hannover; Abitur 1968. Grundwehrdienst; Studium der Physik an der TU Darmstadt; Diplom in Physik 1976; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Festkörperphysik der TU Darmstadt; Promotion zum Dr. rer. nat. 1981; wissenschaftliche Tätigkeit an der University of California, San Diego, USA.
1982 Technologieberater am VDI-Technologiezentrum Berlin; 1984 Eintritt bei Schott in Mainz; Projektleiter in der Forschung & Entwicklung; 1985 Abteilungsleitung? Funktionsschichten auf Glas im Otto-Schott-Forschungszentrum; 1990 kaufmännische Leitung des Werkes Landshut von Schott; Gründung und Aufbau von Produktionsstätten in Tschechien (1992) und Singapur (1994); Managing Director? Schott Electronic Packaging Asia (Singapore); 1996 Geschäftsbereichsleiter ?Electronic Packaging? von Schott und Werkleitung Landshut; 2000 Senior Vice President der neugegründeten NEC Schott Components Corp; (Minakuchi, Japan), Wohnungswechsel nach Japan; gleichzeitig CEO der Business Unit Electronic Packaging von Schott; März 2003 bis 2006 Sprecher der Geschäftsführung der Schott Electronics GmbH (Landshut); seit Anfang 2007 selbstständiger Unternehmer.
Seit 2004 Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen; 2005 Kandidat für den Bundestag als Direktkandidat des Wahlkreis 229 Landshut und Platz 8 auf der Liste der Bayerischen Grünen; 2006 Kreisvorstand Kreisverband Landshut-Stadt, Parteirat (Bayern) und Länderrat; 2007 wirtschaftspolitischer Sprecher im Bezirk Niederbayern für Bündnis 90/die Grünen; 2008 Sprecher des Landesarbeitskreises Wirtschaft & Finanzen der Bayerischen Grünen; Mitglied in mehreren ad-hoc Arbeitsgruppen des Bundesvorstandes.
2008 Stadtrat der Stadt Landshut. Aufsichtsrat der Landshuter Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH; Mitglied im regionalen Planungsverband Landshut.
WAHLKREIS-BÜRO:
Regierungsstraße 545
84028 Landshut
T. 0871 – 430 37 54
F. 0871 – 276 332 24
Für die Oberpfalz:
T. 0871 – 276 33 232
Mitarbeiter:
Günther Sandmeyer
Stefan Schmidt

Wahlkreis 228: Landshut
Als Bundestagsabgeordneter hat man den Spagat zwischen der Arbeit in Berlin und der Anwesenheit im Wahlkreis zu meistern. Mein Wahlkreis umfasst die Landkreis Landshut und Kelheim und die Stadt Landshut. Nachdem ich der einzige grüne Bundestagsabgeordnete in ganz Niederbayern und der Oberpfalz bin, bin ich der politische Ansprechpartner für ca. 2.275.000 Menschen in einem Gebiet von etwa 20.021 Quadratkilometern. Für eine Veranstaltung zum Beispiel in Riedenburg im eigenen Wahlkreis ist eine Entfernungen von über 80 Kilometer einfach zurückzulegen.
Grüne Politik ist in Niederbayern und der Oberpfalz längst Normalität. Die Anzahl der Kommunen, bei denen die Grünen die zweitstärkste Fraktion stellen, wächst von Wahl zu Wahl. Die über lange Jahre konservativ geprägte Politik ließ viele Bürgerinitiativen entstehen. Diesen gilt mein besonderes Augenmerk:
- So gibt es zum Beispiel Initiativen wie die Ilztalbahn, die trotz heftigem Gegenwind aus den bayerischen Ministerien hartnäckig auf ihrem Weg weitergehen, eine Bahnverbindung im bayerischen Wald wieder zu reaktivieren;
- oder die Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Siegenburg, die seit dreißig Jahren gegen einen Luft-Boden-Schießplatz – sprich Bombenabwurfplatz – mitten in dicht bebauter Umgebung kämpft. Auch wenn der Platz nicht mehr zum Üben mit modernen Waffen geeignet ist, hält das Bundesverteidigungsministerium daran fest.
- Oder die Bürgerinitiative "Stop B 15-neu" im Landkreis Landshut. Hier soll eine Uralt-Planung aus den 70er Jahren nun mit aller Gewalt durchgesetzt werden. Eine Autobahn von Regensburg nach Rosenheim soll entstehen. Man spricht von der Bundesstraße B15-neu, die Straße soll jedoch vierspurig mit Standstreifen werden; selbstverständlich mit den Abmessungen einer kompletten Autobahn.
Außer den vielen weiteren Initiativen, die es noch wert wären, beschrieben zu werden, ist mir die Finanzausstattung der Kommunen ein großes Anliegen. Es muss möglich sein, dass die Städte und Gemeinden ihren Auftrag der öffentlichen Daseinsvorsorge – zum Beispiel Schulen, Kindertagesstätten, Müllabfuhr oder Krankenhäuser – auch bezahlen können.
