Ute Koczy
- Sprecherin für Entwicklungspolitik
BERLINER BÜRO:
T: 030 / 227 - 73150
F: 030 / 227 - 76079
Mitgliedschaft in Gremien der Fraktion
Arbeitskreis 4: Internationale Politik und MenschenrechteMitgliedschaft in Gremien des Bundestages
Obfrau
- Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Ordentliches Mitglied
- Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Stellvertretendes Mitglied
- Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung
- Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union
Aktuelle Bundestagsreden
Pressemitteilungen
Durchbruch für mehr Transparenz im Rohstoffsektor!
1983 trat ich bei den Grünen ein, weil ich die Arbeit dieser Partei zum Umweltschutz, der Friedenspolitik und der Frauenbewegung unterstützen wollte.
Mein politischer Werdegang ist ein Produkt der Frauenbewegung. Durch eine Selbsterfahrungsgruppe selbst-bewusst geworden, wollte ich politisch aktiv werden und arbeitete ehrenamtlich bei der Menschenrechtsorganisation "TERRE DES FEMMES" mit. Wir informierten in Veranstaltungen über Sextourismus, Ehrenmorde, Genitalverstümmelung und organisierten Demonstrationen gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in Freihandelszonen (Südkorea).
Als mich die Grünen nach meinem Umzug nach NRW in Lemgo 1989 für den Stadtrat warben, tat ich den Sprung ins kühle Wasser der Kommunalpolitik. Von dort war der Weg in die Landespolitik nicht weit. Zehn Jahre, von 1995 bis 2005, war ich für die Ausschüsse Kinder, Jugend und Familie sowie Europa- und Eine-Welt-Politik Sprecherin meiner Fraktion in NRW. Neben dem Einsatz zur Verbesserung der Kindergarten-, Jugend- und Bildungspolitik war einer meiner Schwerpunkte die Kritik an der Finanzierung einer Erdölpipeline durch die WestLB in Ecuador und die damit verbundene Zerstörung der Lebensgrundlagen.
2005 habe ich erfolgreich für den Bundestag kandidiert und bin seitdem Mitglied und Obfrau im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Sprecherin für Entwicklungspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In der 16. Wahlperiode war ich zudem Mitglied des Unterausschusses für Globalisierung der Weltwirtschaft. Einen Stellvertreterinnen-Sitz hatte ich im Ausschuss für Gesundheit. Seit der aktuellen 17. Wahlperiode bin ich stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union.
Geboren am 9. Juni 1961 in Heidenheim an der Brenz; verheiratet.
Studium der empirischen Kulturwissenschaft, Ethnologie und Geographie in Tübingen.
1988 nach Lemgo umgezogen; u. a. Tätigkeit als entwicklungspolitische Referentin im Welthaus Bielefeld.
Seit 1985 Mitglied der Menschenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES e. V., 1996 bis 2005 Mitglied im Kongress der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE) in Straßburg.
Seit 1983 Mitglied der Grünen, 1998 bis 2005 Sprecherin des grünen Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe, 2004 bis 2005 der grünen Bundesarbeitsgemeinschaft Nord-Süd. 1989 bis 1995 Mitglied im Rat der Alten Hansestadt Lemgo, 1995 bis 2005 Abgeordnete im Landtag Nordrhein-Westfalen, dort Sprecherin in den Ausschüssen Europa- und Eine-Welt-Politik sowie Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, 2000 bis 2005 Vorsitzende des Ausschusses Europa- und Eine-Welt-Politik.
Mitglied des Bundestages seit 2005.
VOR-ORT-BÜRO Lemgo:
Papenstraße 3
32657 Lemgo
T. 05261/988082
F. 05261/988083
Mitarbeiterin:
Petra Arndt
VOR-ORT-BÜRO Minden:
Brüderstraße 6
32423 Minden
T. 0571/8892651
F. 0571/8892652
Mitarbeiterin:
Petra Walter-Bußmann

Wahlkreis 136: Lippe I
Wohnhaft in Lemgo habe ich sowohl im dazugehörigen Kreis Lippe wie auch in Minden-Lübbecke jeweils ein Wahlkreisbüro. Beide Kreise sind ländlich geprägt und gehören zur Region Ostwestfalen-Lippe, die auch als Regierungsbezirk Detmold bekannt ist.
Bildung und Ausbildung, Erneuerbare Energien, Gesundheit, Integration, demographische Entwicklung, Mobilität, Entwicklung eines Nationalparks Senne, gentechnikfreie Zonen und regionale Vermarktung sind die Themen, die in der Region viel diskutiert werden. Der verschärfte Wettbewerb ist ein deutliches Signal, dass sich die vielfach auf Export ausgerichtete mittelständische Wirtschaft (Maschinenbau, Ernährungsgewerbe, Möbel, Elektronik, med. Gerät) auf internationalen Entwicklungen einstellen muss, um im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben.
Die Schaffung von Arbeitsplätzen und soziale Sicherheit sind für die Bürgerinnen und Bürger die wichtigsten Anliegen. Um individueller Ausgrenzung zu begegnen, ist es daher aus meiner Sicht unerlässlich, dass verlässliche Sicherheiten und Zugangsrechte, wie eine armutsfeste Grundsicherung und reale Beschäftigungschancen realisiert werden.
Wenn Sie ein Anliegen haben, so kann direkt vor Ort Kontakt aufgenommen werden. Die Wahlkreismitarbeiterinnen Petra Arndt (Lemgo) und Petra Walter-Bußmann (Minden) nehmen gerne Ihre Wünsche auf und koordinieren die Kontakte in den Wahlkreisen.
