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Abgeordnete

Agnes Krumwiede

Seitdem ich denken kann, setze ich mich ein gegen Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Benachteiligung, für Ökologie, Umweltschutz und die Vision eines offenen und menschlicheren Umgangs miteinander. Als grüne Pianistin war ich immer Exotin zwischen den Welten der Musik und der Politik. Mit mir wird jetzt ein neuer Denkansatz aus der Perspektive einer Musikerin die Politik mitgestalten. Um den komplexen Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden, reicht eine einseitige Ausrichtung auf männlich dominierte, mechanistisch-kog­nitive Kompetenzen nicht aus. Wir brauchen mehr Menschen mit Fantasie und sozialen Fähigkeiten! "Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt", sagte Albert Einstein. Kultur darf nicht länger ungeliebtes Stiefkind von Politik und Gesellschaft bleiben. Ich möchte mich einsetzen für mehr kulturelle Bildung, die nicht dem Schubladen-Denken zwischen Massen- und Hochkultur verhaftet ist. Ein großes Anliegen ist mir, mit euch die Chancengleichheit in der Bildung zu verbessern. Und jene zu stärken, die finanziell oder aufgrund ihrer Herkunft benachteiligt sind. Außerdem müssen wir dafür sorgen, dass die bestehende Lohnungerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ein Ende hat und Bedingungen schaffen, damit mehr Frauen in Führungspositionen aufsteigen können. Als grüne Musikerin verstehe ich meine Funktion auch als Sprachrohr für alle Kulturschaffenden, als Vermittlerin zwischen Kultur und Politik. Es gibt viel zu tun! Ich freue mich darauf, mit euch gemeinsam mutig und leidenschaftlich unsere grünen Ziele umzusetzen!

Geboren am 17. Januar 1977 in Neuburg an der Donau; ledig.

1997 Abitur (allgemeine Hochschulreife) am musischen Gabrieli-Gymnasium in Eichstätt (Oberbayern); 1998 Studienbeginn an der Hochschule für Musik in Würzburg im Studiengang DiplommusikerIn (Hauptfach Klavier); 2002 Beginn der freien Mitarbeit in der Kulturredaktion des Donaukurier; 2003 Künstlerisches Diplom und Diplom als "Staatlich geprüfte Musiklehrerin" an der Hochschule für Musik in Würzburg mit der Qualifikation zum Besuch der Fortbildungsklasse im Hauptfach Klavier; 2005 Konzertdiplom an der Hochschule für Musik in Würzburg.

2004 Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung; 2005 Gastvertrag am Stadttheater Ingolstadt als Pianistin und Schauspielerin ; 2006 Hospitanz beim Bayerischen Rundfunk in der Abteilung Ernste Musik (Bayern-4-Klassik); seitdem freie Mitarbeiterin für Bayern-4-Klassik; 2008 Eröffnung einer Klavierschule in Ingolstadt.

Seit 2008 Mitglied des DTKV (Deutscher Tonkünstlerverband).

2001 Mitglied bei Bündnis 90 / Die Grünen; Gründungsmitglied der "Grünen Jugend"; 2002 Kandidatin für den Stadtrat; 2003 Kandidatin auf der Bayerischen Liste für den Landtag; 2004 Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung; 2008 Kandidatin für den Stadtrat.

WAHLKREIS-BÜRO:
Griesbadgasse 6
85049 Ingolstadt
T. 0841/14262587
F. 0841/910023
agnes.krumwiede (at) wk.bundestag.dehttp://wk.bundestag.de
MitarbeiterInnen:
Matthias Neuburger
Claudia Walter
Benedikt Weidemann

Wahlkreis 217: Ingolstadt

Der Bundeswahlkreis umfasst die kreisfreie Stadt Ingolstadt sowie die Landkreise Eichstätt und Neuburg-Schrobenhausen und hat sich der Europäischen Metropolregion München angeschlossen. Landschaftlich liegt die Region zwischen dem Naturpark Altmühltal im Norden und dem Donautal im Süden.

Die beiden Landkreise des Bundeswahlkreises sind eher landwirtschaftlich geprägt mit den Zentren Eichstätt als Bischofs- und Universitätsstadt und Neuburg mit einem ausgeprägten Image als Kulturstadt in den Donauauen. Oberzentrum der Region ist Ingolstadt, mit der Besonderheit bundesweit eine der wenigen stark wachsenden Großstädte zu sein ("Boomtown"), mit allen dazu gehörenden Chancen und Risiken.

Wirtschaft und Arbeitsmarkt sind bestimmt durch den Automobilhersteller Audi AG in Ingolstadt mit mehr als 30.000 Arbeitsplätzen und vielen regional angesiedelten Zulieferbetrieben. Überregional bekannt ist auch die Bauer AG (Schrobenhausen), der Media-Saturn-Konzern (Ingolstadt) und die Universität Eichstätt-Ingolstadt mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Ingolstadt sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaften FH Ingolstadt.

Wachstum und nachhaltige Entwicklung, Automobilregion und umweltgerechter Verkehr, Naturpark und sanfter Tourismus, Raffinerie-Standort und erneuerbare Energien, Landwirtschaft und ökologische Erzeugung sind wichtige und kontroverse Themen im Bundeswahlkreis. Dazu kommt, dass die Region vergleichsweise jung ist, also viele Jugendliche hat, mit einem hohen Anteil an Familien mit Migrationshintergrund und starken Bedarf an Bildungsangeboten an den weiterführenden Schulen.

Meine Schwerpunkte für die Region sind:

  • Förderung erneuerbarer Energie,
  • keine Agrogentechnik in der Landwirtschaft
  • Stärkung der Kulturschaffenden, der kulturellen Bildung an den Schulen und der Jugendkultur,
  • ökologische Lebensmittel zu fairen Preisen und Unterstützung der regionalen Vermarktung,
  • Ansprechpartner sein für die Anliegen und Sorgen der BürgerInnen meines Wahlkreises.