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Abgeordnete

Nicole Maisch

Ich war schon immer ein politischer Mensch. Schon zu Schulzeiten war ich davon überzeugt, dass die Welt vom Meckern nicht besser wird, sondern durch Engagement. Das Thema Umweltpolitik hat mich besonders interessiert, denn bereits die Menschen meiner Generation werden die Folgen von Klimawandel und Umweltzerstörung am eigenen Leib erfahren. Deshalb will ich als grüne Umweltpolitikerin dafür sorgen, dass das Leben auf unserem Planeten auch in Zukunft noch lebenswert bleibt. Wasser ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig, denn es ist ein globales Querschnittsthema, das gleichermaßen Ressourcen-, Klima- und Naturschutz betrifft.

Auch als verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion beschäftige ich mich mit Problemen des alltäglichen Lebens. Fragen nach Produktsicherheit, Schutz vor Knebelverträgen, unlauterer Telefon-Werbung und Fahrgastrechten sind auch immer Indikatoren für den Umgang miteinander und die Stärke der Zivilgesellschaft. Ich möchte mit meiner Tätigkeit die Rechte von Verbrauchern stärken und ein faires und gerechtes Miteinander ermöglichen.

Geboren am 20. April 1981 in Hanau/Hessen.

Juni 2000 Abitur Franziskaner Gymnasium Kreuzburg, Großkrotzenburg; 2000 bis 2001 Studium der Medienwissenschaften, Politikwissenschaften und Anglistik Universität Trier; 2001 bis 2006 Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Anglistik Universität Kassel, Abschluss Magistra Artium; 2004 bis 2005 Wahlkreisreferentin der Bundestagsvizepräsidentin Dr. Antje Vollmer; WS 05/06 bis SS 06 Tutorin für politische Theorie Universität Kassel; 2005 bis 2007 Wahlkreisreferentin der hessischen Landtagsabgeordneten Sigrid Erfurth.

Seit 2003 Mitglied der Grünen Jugend sowie von Bündnis 90/Die Grünen; Gründungsmitglied der Kasseler Grünen-Hochschulgruppe und AStA-Referentin der Universität Kassel; seit 2003 Mitglied des Frauenrates von Bündnis 90/Die Grünen, Hessen; seit April 2004 Landesvorsitzende der Grünen Jugend Hessen und Mitglied im erweiterten Landesvorstand der hessischen Grünen.

Mitglied des Bundestages seit Februar 2007

> eingetreten am 20. Februar 2007 für den durch Verzicht ausgeschiedenen  Abg. Matthias Berninger

WAHLKREIS-BÜRO Kassel:
Uhlandstr. 1
34117 Kassel
T. 0561 / 18899
F. 0561 / 7391169
Mitarbeiter:
Michaela Prinz
Boris Mijatovic

BÜRO Korbach:
Bunsenstraße 2
34497 Korbach
T: 05631 / 65708
F: 05631 / 63238

Wahlkreis 169: Kassel

Als einzige grüne Nordhessin im Bundestag bin ich Ansprechpartnerin für die ganze Region. Nordhessen liegt in der Mitte Deutschlands und besteht aus den fünf Landkreisen Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner, Hersfeld- Rotenburg sowie der kreisfreien Stadt Kassel.

In der von Natur geprägten, abwechslungsreichen nordhessischen Landschaft leben knapp eine Millionen Menschen. Mit einem Waldanteil von über 40 Prozent ist Nordhessen eine der waldreichsten Regionen Deutschlands. Dazu zählt auch der Nationalpark Kellerwald-Edersee mit seinem einzigartigen Buchenbestand. Im waldeckischen Upland findet man die höchste Erhebung Nordhessens mit dem Langenberg (843 Meter) an der Grenze zu NRW. Des weiteren beheimatet Nordhessen mit dem Bergpark Kassel Wilhelmshöhe den größten Bergpark Europas.

Ein Großteil der Zukunftstechnologien wird schon heute in Nordhessen entwickelt und produziert. Dadurch ist Nordhessen Vorreiterregion bei der Entwicklung regenerativer Energietechniken in Deutschland, und somit auch wirtschaftlich gut für die Zukunft aufgestellt. Die Universität Kassel und Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer Institut IWES und das Zentrum für umweltbewusstes Bauen stehen für umfassendes Knowhow, innovative Forschung und wirtschaftlichen Erfolg. Schon heute finden in Nordhessen mehr als 2.500 Menschen einen Arbeitsplatz bei der Herstellung und Entwicklung von erneuerbaren, dezentralen Energietechnologien. Die Branchenführer im Bereich der Solartechnologie wie Wagner & Co. Solartechnik oder SMA Technologie sind erfolgreiche Player auf dem Weltmarkt. Die Vorreiterstellung Nordhessens im Bereich der regenerativen Energien wird durch die Tatsache gestärkt, dass die städtischen Werke Kassel ihre rund 200. 000 Privatkunden komplett mit Öko-Strom versorgen.

Nordhessen ist Modellregion im Zuge des "KLIMZUG" Projekts. Dieses Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, soll dafür sorgen, dass die Regionen zukunftsfähig den Klimawandel gestalten können. Auch im Bereich der Klimapolitik ist Nordhessen Vorreiterregion in Deutschland. Nordhessen ist zudem auch Wissenschaftsstandort. Der Wissenschaftsstandort Nordhessen hat sich durch die Universität Kassel mit ihrem Kompetenzschwerpunkt im Bereich Solarwärmetechnologie im Laufe der letzten Jahre eine führende Position eingenommen. Zudem zeichnet sich die Wissenschaftsregion noch durch den universitären Fachbereich "Ökologische Agrarwissenschaften" in Witzenhausen, und dem ebenfalls in Witzenhausen angesiedelten Kompetenzzentrum für Biorohstoffe aus.