Beate Müller-Gemmeke
- Sprecherin für Arbeitnehmerrechte
BERLINER BÜRO:
T: 030 / 227 - 73041
F: 030 / 227 - 76041
Mitgliedschaft in Gremien der Fraktion
Arbeitskreis 1: Wirtschaft und SozialesMitgliedschaft in Gremien des Bundestages
Ordentliches Mitglied
- Schriftführerin
- Ausschuss für Arbeit und Soziales
Stellvertretendes Mitglied
- Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union
Aktuelle Bundestagsreden
Arbeitsbedingungen von Hausangestellten
Lohndumping und Arbeitnehmerüberlassung
Pressemitteilungen
Die Anti-AKW-, Friedens- sowie die Frauenbewegung und die Gründung der Grünen haben mich sehr geprägt. Politisch aktiv wurde ich zunächst in der Kommunalpolitik. Seit 1989 bin ich Gemeinderätin im beschaulichen Pliezhausen. 2009 wurde ich wiedergewählt und werde zukünftig – in der Bemühung um Bodenhaftung – auch im Gemeinderat bleiben.
Meine selbstständige Beratungstätigkeit von Trägern der aktiven Arbeitsmarktpolitik hat mich zur Sozial- und Arbeitsmarktpolitikerin und zur aktiven Grünen werden lassen. Ich wollte Einfluss nehmen auf die grüne Sozialpolitik. Seit 2003 bin ich nun Mitglied im Landesvorstand von Baden-Württemberg und seit diesem Jahr auch Mitglied im Sprecherteam von GewerkschaftsGrün. Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik ist für mich untrennbar mit Solidarität, Augenhöhe und Wertschätzung verbunden. Armut kann meines Erachtens nur durch ein Gesamtpaket – durch Verteilungsgerechtigkeit und Chancengleichheit gleichermaßen – wirksam bekämpft werden. Nach vielen Jahren ehrenamtlichen Engagements freue ich mich jetzt darauf, meine politischen Anliegen in die Oppositionsarbeit der grünen Bundestagsfraktion in Berlin einzubringen. Wir sind "grün und sozial".
Geboren am 07. Oktober 1960; verheiratet, zwei Söhne.
Bis 1978 Gymnasium in Böblingen; 1979 bis 1982 Ausbildung zur Erzieherin, Tübingen; 1981 Fachhochschulreife; 1982 Anerkennungsjahr: Tübinger Verein für Sozialtherapie; 1984 bis 1988 Studium / Dipl. Sozialpädagogin (FH), Reutlingen.
1983 Anna Catharina, heilpädagogisches Jugendheim zur See, Spanien; 1986 bis 1990 Verlagsmitarbeiterin, Talheimer Verlag, Mössingen; 1990 bis 1996 Familienzeit; 1997 bis 2002 Kreisgeschäftsführerin, Bündnis 90/Die Grünen, Reutlingen; seit 2002 Selbstständige Sozialpädagogin: Projektmanagement und ESF-Begleitung bei Trägern der aktiven Arbeitspolitik.
1998 bis 2002 Elternbeiratstätigkeit in Kindergarten und Schule; seit 2003 1. Vorsitzende des Fördervereins offene Jugendarbeit in Pliezhausen; seit 2004 Mitglied im Förderverein Rappertshofen; seit 2008 Fördermitglied im Förderverein Zukunft Adler Meidelstetten e.V.; seit 2009 Patin bei "save me - eine stadt sagt ja".
Seit 1989 Ortschafts- und Gemeinderätin in Pliezhausen, KLUB; seit 1997 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen; seit 1998 Mitglied im Kreisvorstand, Kreisverband Reutlingen; 2002 bis 2009 Basisvertreterin im Bundesfinanzrat von Bündnis 90/Die Grünen; 2002 Bundestagskandidatin im Wahlkreis Reutlingen; seit 2003 Mitglied bei GewerkschaftsGrün; 2003 bis 2009 Mitglied im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg, Schwerpunkte: Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik; 2004 bis 2009 Kreisrätin im Landkreis Reutlingen, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im Verwaltungs- und Kulturausschuss; 2007 bis 2009 Mitglied im Sprecherteam der LAG Wirtschaft, Finanzen und Soziales; 2009 Sprecherin von GewerkschaftsGrün.
WAHLKREIS-BÜRO:
Gartenstraße 18 (Eingang Mauerstraße)
72764 Reutlingen
T. 07121 / 909 2411
F. 07121 / 994 3186
beate.mueller-gemmeke (at) wk.bundestag.de
MitarbeiterInnen:
Hanne Krönke (Büroleiterin)
Michael Hagel (wiss. Mitarbeiter)
Marcel Emmerich (Homepage)

Wahlkreis 289: Reutlingen
Mein Wahlkreis mit der Nummer 289 ist deckungsgleich mit dem Landkreis Reutlingen und liegt im Herzen Baden-Württembergs – ein wenig südlich von Stuttgart. Reutlingen ist die größte Stadt mit 110.000 Einwohnern. Im Nordwesten ist er von Echaz und Neckar durchflossen, dicht besiedelt und an die Metropolregion Stuttgart angebunden. Im Süden und Osten ist Reutlingen umringt von der Sonnenalb, der Münsinger Alb und der Uracher Alb.
Die Schwäbische Alb spielt also eine ganz entscheidende Rolle in meinem Wahlkreis. In dem von der UNESCO anerkannten Biosphärengebiet Schwäbische Alb soll engagierter Natur- und Umweltschutz mit sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten verbunden werden. Vieles, was uns Grünen schon immer am Herzen lag, kann hier vorangetrieben werden: nachhaltiger Landbau und regionale Produkte; artgerechte Tierhaltung; sanfter Tourismus und Umweltbildung. Das enorme Potenzial dieses Gebietes gilt es zu nutzen und das Engagement und die Kreativität der BürgerInnen bei der Entwicklung ökologisch und sozial nachhaltiger Konzepte nach Kräften zu unterstützen.
Doch der Wahlkreis hat auch städtische Seiten mit entsprechenden Problemen. Insbesondere belegt Reutlingen bei der Feinstaubbelastung einen traurigen vorderen Platz in Baden-Württemberg. Der Autoverkehr ist eines der großen und bisher ungelösten Probleme im Landkreis. Ich setze mich für eine Regionalstadtbahn mit einem Albaufstieg ein, die für die Region Entlastung bringen kann. Die Geld und Flächen verschlingenden Straßenbauprojekte im Kreis, die im schlimmsten Falle nur neuen Verkehr anziehen, betrachte ich daher mit großer Skepsis.
Als Sprecherin für Arbeitnehmerrechte und Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales sehe ich große Herausforderungen. Auch in unserer wohlhabenden und wirtschaftlich starken Region steigen Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung an - hier ist engagierte Integrationsarbeit, Jugendarbeit, Sozialarbeit wichtig. Gerade benachteiligten Gruppen und Langzeitarbeitslosen muss eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden – sie werden viel zu oft übersehen und vernachlässigt. Bestehende Arbeitsplätze müssen unbedingt am Standort erhalten und die Beschäftigten vor Jobverlust durch Verlagerungspläne geschützt werden – dazu habe ich bereits mehrfach deutlich Position bezogen. Und nicht zuletzt hat das Thema Bildung Priorität – nicht nur an der international renommierten Fachhochschule, sondern auch und gerade bei der frühkindlichen Bildung, den Ganztagesschulen, den vernachlässigten Hauptschulen und überhastet eingeführten Werkrealschulen und alternativen Bildungsmodellen wie den Walddorfschulen.
