Dr. Hermann E. Ott
- Sprecher für Klimapolitik
BERLINER BÜRO:
T: 030 / 227 - 78026
F: 030 / 227 - 76026
Mitgliedschaft in Gremien der Fraktion
Arbeitskreis 2: Umwelt, Energie, Verbraucher und VerkehrMitgliedschaft in Gremien des Bundestages
Obmann
- Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft"
Ordentliches Mitglied
- Petitionsausschuss
- Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
- Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft"
Aktuelle Bundestagsreden
Pressemitteilungen
Klimadialog – Merkel vertuscht eigenes Versagen
Doha ohne nennenswerte Fortschritte für den Klimaschutz
Klima-Aktionstag: Bundesregierung muss handeln
Die letzten Jahre habe ich zu den Themen Klima, Umwelt und Energie geforscht, geschrieben und beraten. Bündnis 90/Die Grünen ist auch deshalb meine Partei, weil sie mich durch ihre Programmatik als Wissenschaftler überzeugt hat. Wir haben mit der Idee des Grünen Neuen Gesellschaftsvertrags gezeigt, dass Ökologie, Ökonomie und Gesellschaftspolitik zusammengedacht werden müssen. Jetzt freue ich mich darauf, gemeinsam mit meinem Team und euch, mit ganzer Kraft die Klimapolitik unseres Landes voranzutreiben. Leider ist von der neuen Bundesregierung nicht viel zu erwarten. Dabei müssten in den nächsten Jahren wichtige Entscheidungen fallen, um Deutschland und Europa auf einen zukunftsfähigen und klimasicheren Kurs zu bringen. Deshalb werden wir der Bundesregierung scharf auf die Finger sehen und ihr im Bundestag ein schönes Tänzchen liefern. In der Fraktion und in der Partei möchte ich dazu beitragen, die Grünen programmatisch auf die kommenden Herausforderungen der Klima- und Ressourcenkrise einzustellen. Auch auf kommunaler Ebene, das sehe ich in meinem Wahlkreis Wuppertal, muss der Strukturwandel vorangetrieben werden – wenn wir nicht zu Getriebenen der globalen Veränderungen werden wollen. Ich werde dazu beitragen, unsere Brücken in die Wissenschaft und in die Zivilgesellschaft zu verstärken, denn wir werden jede Unterstützung gebrauchen können. Wir Grüne haben das Gesicht dieser Republik bereits verändert – aber die meiste Arbeit liegt noch vor uns.
Geboren am 15.05.1961 in Münster; verheiratet; zwei Kinder.
Ab Mai 2004: Leiter, Büro Berlin, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie; Juli 2001: Direktor der Abteilung Klimapolitik, Wuppertal Institut; Nov. 2000: Planungsstab des Auswärtigen Amtes, Berlin (bis Juni 2001); Nov. 1998: Kommissarischer Leiter, Abteilung Klimapolitik, Wuppertal Institut; April 1994: Projektleiter, Abteilung Klimapolitik am Wuppertal Institut; 1992 - 1994: Rechtsanwalt, Kanzlei Schily, Becker, Geulen, Berlin; 1988 - 1990:Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Prof. Kunig, FU Berlin.
Mitglied im Verein Deutscher Wissenschaftler; Transparency International: Editorial Advisory Panel, Global Corruption Report 2010: Corruption and Climate Change; Scientific Advisory Board, Zeitschrift "International Environmental Agreements"; Editorial Board, The Open Environmental Journal (online journal); Panel of Arbitrators, Permanent Court of Arbitration, The Hague, The Netherlands; Steering Committee, Anglo-German Forum on the Environment; Associate, Foundation for International Environmental Law (FIELD), London; Mitglied im Förderverein Rieselfelder Münster e.V.; 2001-2007: Aufsichtsrat, Greenpeace Deutschland.
WAHLKREIS-BÜRO:
Friedrich-Ebert-Str. 76
42103 Wuppertal
T. 0202/ 82445
F. 0202/ 82444
MitarbeiterIn:
Nadja Shafik

Wahlkreis 103: Wuppertal I
Wuppertal hat 355.000 EinwohnerInnen. Geprägt wird die Stadt durch ihre außergewöhnliche Topografie: Durch das lange Tal schlängelt sich die Wupper. An den Ufern des Flusses ist immer noch viel Industrie und Gewerbe angesiedelt – zum Teil inmitten der alten Arbeiter-Wohnviertel. Wuppertal hat heute noch den größten zusammenhängenden Altbaubestand mit Gründerzeithäusern in Deutschland. Die Stadt beschränkt sich aber nicht nur auf ihr Flusstal: Sie dehnt sich über die Hänge im Süden und Norden bis in die dahinter liegenden Täler aus. Hier liegen Stadtteile, die zum Teil viele Jahrhunderte völlig unabhängig waren und noch heute ihre eigenen Traditionen pflegen. Diese Mischung verleiht Wuppertal einen besonderen Reiz: Einerseits ist es eine Großstadt mit pulsierendem kulturellem Leben, andererseits bietet sie in den Stadtteilen außerhalb des Haupttals fast schon ländliche Idyllen.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Schwebebahn. Sie ist einzigartig auf der Welt – gebaut um die Wende zum 20. Jahrhundert. Über die Länge von 13,3 Kilometern steht das Stahlgerüst wie ein Tausendfüßler über der Wupper, aber auch über einigen Straßenabschnitten zwischen den Häusern im Tal. An der oberen Schiene "aufgehängt" fährt die Schwebebahn an Werktagen über 87.000 Menschen zu 20 verschiedenen Stationen.
Lange war Wuppertal eine reiche Stadt mit einer blühenden Textilindustrie. Nach einer schweren Wirtschaftskrise gelang in den 1970er Jahren der Strukturwandel durch den Ausbau der Zulieferindustrie im Automobilbereich, im Maschinen- und Werkzeugbau sowie der Chemischen Industrie. Heute steht die Stadt wieder vor der Notwendigkeit eines Strukturwandels, denn sie gehört heute zu den ärmsten Städten in NRW. Schwindende Einnahmen können die Kostenexplosion auf der Ausgabenseite nicht mehr auffangen.
Hier sehe ich meine besondere Aufgabe als Bundestagsabgeordneter und Vertreter meines Wahlkreises, diesen Strukturwandel zu unterstützen. Dabei liegt mein Fokus nicht nur auf Wuppertal sondern auf der gesamten Region des Bergischen Landes. Hier haben wir die Chance, mit einem Perspektivwechsel den GREEN NEW DEAL modellhaft zu realisieren! Das Bergische Land bietet eine große Menge natürlicher Ressourcen für den Ausbau regenerativer Energien und der verbundenen Technologien. Ich bin davon überzeugt, dass wir das Bergische Land zu einer Region machen können, die sich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien versorgt. Hier MitstreiterInnen zu finden und zu bestärken ist ein wichtiges Ziel in dieser Legislatur.
Mein Lieblingssatz zu Wuppertal ist von Else Lasker-Schüler, die 1869 in Wuppertal geboren wurde: "Am schwärzesten Fluss der Welt, der Wupper, lernt man erkennen, welche Menschen leuchten."
