Krista Sager
- Sprecherin für Wissenschafts- und Forschungspolitik
- Sprecherin für Biotechnologie
BERLINER BÜRO:
T: 030 / 227 - 72032
F: 030 / 227 - 76032
Mitgliedschaft in Gremien der Fraktion
- Arbeitskreis 5: Wissensgesellschaft und Generationen
Mitgliedschaft in Gremien des Bundestages
Obfrau
- Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
Ordentliches Mitglied
- Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
Stellvertretendes Mitglied
- Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft
- Ausschuss für Wirtschaft und Technologie
Aktuelle Bundestagsreden
Finanzierung von Forschungsergebnissen
Frauen in Wissenschaft und Forschung
Pressemitteilungen
Seit 2002 bin ich Mitglied im Deutschen Bundestag. In der 16. Wahlperiode habe ich den Arbeitskreis 5 "Wissen und Generationen" als politische Koordinatorin geleitet. Der Arbeitskreis erarbeitet für die Fraktion die Positionen in den Bereichen Bildung, Hochschulen, Forschung, Kinder, Jugend, Familie, Demografische Entwicklung und Altenpolitik, Kultur und Medien – also jene Bereiche, in denen es um die zentralen Zukunftsfragen unserer Gesellschaft geht.
Somit setze ich im Arbeitskreis 5 die Arbeit fort, an der ich als Fraktionsvorsitzende in der 15. Wahlperiode maßgeblich beteiligt war. Wir haben gegen massive Widerstände vor allem im Bundestag Deutschland kinderfreundlicher gemacht und dafür gesorgt, dass sich Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren lassen. Wir haben das Tagesbetreuungsausbauprogramm beschlossen, um die Kinderbetreuung auch für Kinder unter drei Jahren voranzutreiben und mit dem Förderprogramm für Ganztagsschulen Länder und Gemeinden unterstützt, damit Kinder bessere Zukunftschancen haben. Inzwischen hat ja auch die CDU endlich verstanden, dass es hier noch viele Defizite aufzuarbeiten gibt. Wir setzen uns für einen Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung vom 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt und eine deutliche Verbesserung der Qualität der frühkindlichen Förderung ein. Außerdem muss es einen kostenfreien Zugang für Kinder aus ärmeren Haushalten geben.
Wir wollen einen Vorrang für Bildung, Forschung und Entwicklung, um die Leistungsfähigkeit des Hochschul- und Forschungssystems zu verbessern. Zentrale Aufgaben für die kommenden Jahre sind dabei den erwarteten Anstieg der Studierendenzahlen zu meistern und einen bedarfsgerechten Ausbau der Hochschulkapazitäten zu erreichen. Der von Bund und Ländern verabschiedete Hochschulpakt wird dieser Aufgabe nicht gerecht. Die sogenannte Exzellenzinitiative muss möglichst bald durch einen Wettbewerb zur "Exzellenz in der Lehre" ergänzt werden.
Der individuelle Zugang zu Bildung muss offen gehalten werden. Das BaföG muss stärker erhöht werden als die Regierung dies derzeit plant um es den Lebenshaltungskosten anzupassen. Die Chancengleichheit von Frauen und Männern muss auch in der Wissenschaft endlich durchgesetzt werden. Ein wichtiges Anliegen ist uns außerdem die Verbesserung der Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Wir stehen für eine Politik, der es auf Integration und Teilhabe an der Gesellschaft ankommt und gegen eine Politik der Spaltung und Ausgrenzung. Zentraler Schlüssel um dies zu erreichen, ist die Bereitstellung von leistungsfähiger sozialer Infrastruktur in der Bildung und Betreuung. Wir wollen einen grundlegenden Umbau des Sozialstaates. Der Sozialstaat der Zukunft muss ein befähigender sein, der den Menschen aktive Angebote zur gesellschaftlichen Teilhabe macht.
Ohne eine starke grüne Stimme im Bundestag ist eine zukunftsgerichtete Politik nicht zu haben. Dafür setze ich mich ein.
Am 28. Juli 1953 in Bremen geboren.
1972 bis 1979 Studium in Hamburg (Deutsch und Geschichte). Abschluss: Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien. 1985 bis 1989 Lehrerin in der Erwachsenenbildung, Deutsch und Politik.
Seit 1982 aktives Mitglied der Grünen, 1989 bis 1994 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft lange Zeit als Fraktionsvorsitzende; politische Schwerpunkte Wirtschaft, Finanzen und Gleichstellung, 1994 bis 1996 Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit Jürgen Trittin.
1997 bis 2001 Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg in der rot-grünen Koalition. Wissenschaftssenatorin und Senatorin für Gleichstellung, 2001bis 2002 Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion Hamburg.
Seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, 2002 bis 2005 Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit Katrin Göring-Eckhardt, 2005 bis 2009 stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin des Arbeitskreises "Wissen und Generationen". Seit 2005 Mitglied im Bildungs- und Forschungsausschuss. Seit November 2009 Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen für Wissenschafts- und Forschungspolitik. Seit Juli 2011 Obfrau im Bildungs- und Forschungsausschuss. Seit Oktober 2011 Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen für Biotechnologie.
Mitgliedschaften: Deutsch-nordische Parlamentarier-Gruppe, Parlamentarischer Beirat d. Bundesverbandes Deutscher Stiftungen e. V. (Berlin), Kuratoriumsmitglied d. Beirates von Fraunhofer Institut für System- und
Innovationsforschung/ISI (Karlsruhe), Senat der Max-Planck-Gesellschaft, Mitglied des Stiftungsrates des Wissenschaftskollegs zu Berlin, Beirat FC St. Pauli, Ver.di
WAHLKREIS-BÜRO:
Burchardstr. 21
20095 Hamburg
T. 040 / 30385901
Mitarbeiter:
Tanja Schmedt auf der Günne
Julia Schöneberg

Wahlkreis 021: Hamburg-Eimsbüttel
Ich liebe Hamburg! Hamburg ist eine lebendige Metropole mit allen Qualitäten einer Großstadt. Gleichzeitig ist die Stadt sehr grün. Und sie hat natürlich jede Menge Wasser zu bieten: den breiten Strom der Elbe, die Alster mitten in der Stadt und die vielen Kanäle. Die Anzahl der Brücken in Hamburg übersteigt sogar die Venedigs.
Obwohl Hamburg eine Großstadt ist, bietet sie sehr viel Lebensqualität. Man kann in Hamburg ganz ruhig und beschaulich in seinem Viertel leben. Letztlich hat jeder die Wahl zwischen betriebsamer Hektik oder entspannender Ruhe.
Im Vergleich zur Hansestadt ist Berlin spannender, flirrender – aber auch viel aggressiver, härter und hektischer. An Hamburg gefallen mir neben dem Grün und der Ruhe auch die Menschen mit ihrer eher sachlichen, dezenten Art. Als Halbdänin liegt mir das Nordische eben einfach mehr.
Ich liebe es, in der Innenstadt zu wohnen. Denn nur in der Innenstadt kann ich die Vorteile einer Großstadt wirklich genießen: die Restaurants, die Kneipen, das vielfältige kulturelle Angebot oder die vielen Geschäfte. Ein Vorteil ist außerdem: In Hamburg komme ich überall leicht mit dem Fahrrad hin. Ich bin in wenigen Minuten am Rathaus oder an der Elbe. In die Oper kann ich zu Fuß gehen. Das ist für mich ein großes Stück Lebensqualität.
