Wolfgang Wieland
- Sprecher für Innere Sicherheit
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Mitgliedschaft in Gremien der Fraktion
Arbeitskreis 3: Demokratie, Recht und GesellschaftspolitikMitgliedschaft in Gremien des Bundestages
Obmann
- Innenausschuss
- 2. Untersuchungsausschuss ("Terrorgruppe nationalsozialistischer Untergrund")
Ordentliches Mitglied
- Gremium nach Artikel 13 Absatz 6 des Grundgesetzes
- Innenausschuss
- 2. Untersuchungsausschuss ("Terrorgruppe nationalsozialistischer Untergrund")
Stellvertretendes Mitglied
- 1. Untersuchungsausschuss (Gorleben)
- Ausschuss für Kultur und Medien
- Verteidigungsausschuss
Stellvertretendes Mitglied sonstige Gremien
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Pressemitteilungen
Evaluierung Sicherheitsgesetze: Vom Alibi zur Farce
Sicherheitsgesetze brauchen unabhängige Qualitätskontrolle
"Diesmal wählen wir uns selbst" war unser Motto und mein Einstieg in aktive grüne Politik, als wir im Jahre 1978 die "Alternative Liste (AL)" in Berlin gründeten, die später zum Landesverband der Grünen wurde."Alternative Liste für Demokratie und Umweltschutz" war der vollständige Titel, der zugleich die beiden Hauptaufgaben beschrieb.
Berufsverbote, Datensammelwut, Tendenzen zum Überwachungsstaat, Terrorismushysterie – all dies hielt mich als jungen Anwalt in Trapp. Zugleich wuchs die Überzeugung, dem allen eine politische Antwort entgegensetzen zu müssen, die über die zahlreichen Komitees und Initiativen hinausging: Mehr als ein "Weg mit" und "Kampf dem", nämlich eine Konzeption hin zu mehr Demokratie, mehr Bürgerfreiheit und zu einer offenen Gesellschaft.
Bereits zu der Zeit spielte die Einwanderung eine wichtige Rolle. Heute haben wir ein Zuwanderungsgesetz, aber keine Zuwanderung. Damals hatten wir Zuwanderung, aber kein Gesetz. Die so genannten Gastarbeiter wurden nach nur wenig modifiziertem "Fremdenpolizeirecht" aus der NS –Zeit behandelt. Von Anfang an stritt die AL für eine Veränderung dieses unhaltbaren Zustandes. Wie immer: mit langem Atem, mit vielen Rückschlägen, aber das Ziel klar vor Augen: Demokratie und Bürgerrechte.
Geboren am 9. März 1948 in Berlin; verheiratet.
Volksschule, Gymnasium, Abitur in Frankfurt/Main. Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Frankfurt und Berlin, 1973 erstes juristisches Staatsexamen, 1976 zweites juristisches Staatsexamen.
Seit 1977 selbstständiger Rechtsanwalt in einer Sozietät.
Mitglied im Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein, Deutschen Anwaltsverein, der Vereinigung Berliner Strafverteidiger, im Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, Beirat Gefängnisseelsorge der Evangelischen Kirche, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Kuratorium und Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Stiftungsrat der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und Förderverein Gedenkstätte Hohenschönhausen.
1978 Gründungsmitglied der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz, 1987 bis 1989 AL-Fraktionsvorsitzender im Abgeordnetenhaus von Berlin, 1991 bis 2004 Mitglied des Abgeordnetenhauses, überwiegend als Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, September 2004 Spitzenkandidat der Grünen in Brandenburg; Juni 2001 bis Januar 2002 Bürgermeister und Justizsenator in Berlin.
Mitglied des Bundestages seit 2005.
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