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Es war ein Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten. Durch zwei individuelle Fehler geriet die Tulpe zweimal unglücklich in Rückstand.

Dank vier schneller Tore des Tulpe-Sturmduos, drei von Kristoffer Born, dazwischen eins von Markus Kurdziel, konnte die grüne Mannschaft sich allerdings mit einem 4:3 in die Halbzeitpause retten.

Wer auch in der zweiten Halbzeit einen munteren Schlagabtausch erwartete, sah sich allerdings getäuscht. Fortan spielte die Tulpe munter auf, ließ einen Angriff nach dem anderen laufen und konnte fast mühelos vier weitere Tore schießen.

Diesmal waren je zweimal Simon Bruhn nach einer Standartsituation sowie Lennart Krause erfolgreich. So hieß es am Ende 8:3 für die Grüne Tulpe. Trotz des Kantersieges waren am Ende nicht alle Tulpenspieler glücklich. Der ansonsten bärenstarke Markus Meyer in der Innenverteidigung erlaubte sich ebenso einen folgenschweren Lapsus, wie der sonst so zuverlässige Jochen Schieborn im Tor.

In der Rückwärtsbewegung offenbarte die Tulpe doch so einige Schwächen und ließ vor allem in der ersten Halbzeit zu viele Gegentore zu. Im Spielaufbau wurde das Mittelfeld zu oft übergangen, auf Höhe der Mittellinie erfolgte viel zu selten der überlegte Flankenwechsel.

Selbst der zweifache Torschütze Simon Bruhn haderte ob seiner hohen Fehlpassquote am heutigen Tage. Ein Spiel der Tulpen, das Spaß machte, doch insgesamt durchaus ausbaufähig ist.