Suchfeld anzeigen
Die Grüne Tulpe zu Besuch in Brüssel | 27.05.2012

Fair Play in Sport und Politik

Auf Einladung der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament reiste die Grüne Tulpe über das Pfingstwochenende nach Brüssel. Im Vorfeld der Europameisterschaften sollte ein Zeichen gesetzt werden, um auf die Menschenrechtssituation in der Ukraine aufmerksam zu machen.

Die Europaparlamentsabgeordneten Werner Schulz und Indrek Tarand (Estland) organisierten hierfür ein Spiel gegen den FC Toompea aus Tallinn.   
Bevor es jedoch am Sonntag zum mittlerweile dritten Aufeinandertreffen mit dem FC Toompea kam - einer Mannschaft aus Mitarbeitern und Abgeordneten des estnischen Parlaments- standen am Sonnabend diverse politische Termine an.

Zuerst kam Evelina Schulz vom Europäischen Auswärtigen Dienst (EEAS), eine Einrichtung zur Unterstützung des Hohen Vertreters der EU für Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union, zu Besuch in den Konferenzraum des Hotels der Grünen Tulpe. 

Nach einer kurzen Vorstellung und Einführung der Arbeit des EEAS diskutierte die Runde über das Für und Wider des geplanten Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine. Das Abkommen wurde auf Grund des Umgangs der Ukraine mit Oppositionellen nach einem Beschluss der EU-Außenminister in Brüssel bis nach den für Oktober geplanten Wahlen in der Ukraine auf Eis gelegt.

Im Anschluss an die Diskussion berichtete Andreas Hartmann von der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU von seiner Arbeit. So erklärte Hartmann, dass die Ständige Vertretung die Bundesregierung in ca. 140 Ausschüssen und Arbeitsgruppen des Rates der Europäischen Union, welche die Sitzungen des Ministerrats vorbereiten, vertritt. Dabei unterrichtet sie die Bundesregierung über Ereignisse und Entwicklungen in den Institutionen der Europäischen Union und berät diese bei der Meinungsbildung zu aktuellen europapolitischen Fragen. Im Ausschuss der Ständigen Vertreter, auch als COREPER bezeichnet (frz. Comité de représentants permanents), bereiten die EU-Botschafter der 27 Mitgliedstaaten die Räte Allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen, die Räte Wirtschaft und Finanzen sowie die Räte Justiz und Inneres vor. 

Nach einer kurzen Mittagspause ging es für die Tulpe dann weiter in das Besucherzentrum des Europäischen Parlaments. Das sog. Parlamentarium, das erst im vergangenen Jahr eröffnet wurde, begleitet den Besucher durch die Geschichte der europäischen Integration. Viele ungewöhnliche, dynamische und interaktive Darstellungen in allen 23 Amtssprachen der EU vermittelten einen guten Eindruck über die Arbeit der europäischen Institutionen und den Einfluss auf das tägliche Leben der 500 Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürger.  

Ohne Pause begab sich die Grüne Tulpe sodann auf eine geführte Stadttour durch Brüssel. Während des etwa zweistündigen Spaziergangs vom Place du Luxembourg über den Grand-Place bis ins flämische Viertel lernte die Tulpe viel über die Geschichte und die aktuelle politische Situation Brüssels und Belgiens.  
Ob des straffen Programm kam die vorgesehene Pause wie gelegen, um bei strahlendem Sonnenschein den zahlreichen Jazz-Musikern, die an diesem Wochenende überall in der Stadt waren, zuzuhören. So konnten die vielen Informationen erst einmal sacken.  

Am Abend traf die Grüne Tulpe die Spieler des FC Toompea zum gemeinsamen Abendessen im Fischrestaurant Bij den Boer. Nach dem letzten Aufeinandertreffen im Jahr 2005 gab es natürlich viel zu berichten. Sowohl politisch wie auch sportlich brachte man sich auf den neuesten Stand und stimmte sich für das Spiel am Sonntag ein.

Am nächsten Morgen gings dann von "Manhattan" - so hieß das Hotel in dem die grüne Mannschaft untergebracht war- direkt mit dem Bus in den Brüsseler Vorort Namens Overijse. In diesem kleinen Ort, ein wenig versteckt am Rande der Zionienwäldern gelegen, wird seit nunmehr 15 Jahren alljährlich die "Schuman-Trophy" ausgespielt. Ein Turnier für Mannschaften aus EU-Kommissionsmitarbeitern, das über zwei Wochenenden geht.

Die Grüne Tulpe und der FC Toompea waren von den Organisatoren zu einem Gala-Match eingeladen worden und das Motto des Freundschaftsspiels lautete

"Fairplay In Sports And In Politics".

Der Weg zum Spielort war schnell geschafft, doch auf den letzten Metern musste der große Bus beim kleinen Kreisverkehr dann kapitulieren und beide Mannschaften ausspucken. Kein Problem, konnten sich doch die Kicker so auf den letzten 500m zum Stadion schon mal ein bisschen warmlaufen. Es gab zwar nur einen Platz, aber der war ganz lauschig in den Wald eingebettet und das Grün sah aus der Ferne ziemlich gut bestellt aus. Beste Bedingungen also für den ersten Sieg einer grünen Mannschaft gegen den estnischen Parlamentsclub FC Toompea.

Bereits auf der Hinfahrt zum Stadion hatte der ehemalige Tulpen-Teamchef und Orga-Reisepapst Wolfgang Helm in einer emotionalen Rede mutig einen Sieg seiner grünen Mannschaft angekündigt. Am Stadion war für das Wohl der Spieler und zahlreichen Gäste bestens gesorgt. Eigentlich keine Überraschung, ließ sich doch schon Ludwig XVI einst mit köstlichen Tafeltrauben aus Overijse versorgen.

Nachdem die Organisatoren der Schuman-Trophy beide Mannschaften herzlich begrüßt hatten, gings direkt in die Umkleidekabinen. Und dann war es endlich soweit: Die neuen Trikots konnten ausgepackt und übergestreift werden. Eigentlich nur ein Stückchen Stoff, doch stets ein ganz besonderer Moment für jeden Kicker. Alle Tulpen waren sich einig, dass die neuen Trikots ein echter Hingucker sind und natürlich am Besten mit einen Sieg eingeweiht werden sollten.

Bis zum Anpfiff hatten beide Teams noch gut eine Stunde Zeit. Um 13 Uhr Mittags sollte der Kick unter Aufsicht dreier Sheriffs (ja, es gab sogar Linienrichter!) beginnen. Es hatte aber jetzt schon bereits über 30 Grad und das gesamte Tulpen-Team begab sich daher gleich mal in den belgischen Schatten.

Tulpe-Trainer Kristoffer "Toffi" Born nutzte die Ruhe vor der Hitzeschlacht und gab schon mal die Aufstellung und die Taktik bekannt, mit der man die Esten endlich knacken wollte. Zunächst galt es aber noch die knifflige Torwartfrage zu lösen, denn Stammtorhüter Jochen Schieborn konnte in Brüssel leider nicht mit von der Partie sein. Doch der grüne Trainer hatte am Vortag schon innerhalb seines Teams sondiert, wer sich denn in den grünen Kasten stellen könnte. Mit Nils Simon, Andre Bornstein und Ratimir Britvec fanden sich gleich drei freiwillige Kandidaten. Nils sollte die erste Hälfte das grüne Tor hüten und dann je nach Spielverlauf entweder Andre oder Ratimir dann die zweite.

Viel Spielraum bei der Aufstellung hatte Toffi insgesamt sowieso nicht. Mit Jürgen Stark, Jan Luley und Marek Dutschke hatten drei wichtige Spieler leider kurzfristig ihre Brüssel-Reise absagen müssen. Glücklicherweise hatte Andre Bornstein mit Johannes noch eine Zusatz-Tulpe für das Gala-Spiel organisieren können, so dass immerhin zwei Auswechselspieler an der Außenlinie bereit standen. Johannes sollte nach der halben Halbzeit für Hartwig Mayer in die grüne 4er-Kette um Wolfgang Helm, Finn Pelke und Laurenz Schleicher rutschen.

Mit dieser einmaligen Aufstellung, in der immerhin 5 Spieler standen, die auch schon 2004 beim ersten Kick in Tallinn dabei waren, sollten die Esten also endlich bezwungen werden. Beide Teams liefen unter großem Beifall zum Mittelkreis, wo sich beide Mannschaften zu einem gemeinsamen Mannschaftsfoto aufstellten. Mit dabei die mitgebrachten Transparente unter deren Motto das heutige Match stattfand:

"FAIRPLAY IN FOOTBALL AND IN POLITICS"

"RELEASE ALL POLITICAL PRISONERS IN UKRAINE"

Danach pfiff der junge Referee die Partie an und endlich rollte der Ball übers doch nicht mehr ganz so satte Grün. Für die Tulpe ungewohnt, muss sie doch in Berlin mit unnatürlichen Kunstrasen vorlieb nehmen, merkte man ihr die "Rasenproblematik" auch gleich an. Ausgerechnet der ungewohnte Naturrasen also schien den grünen Kickern so einige Probleme zu bereiten. Vielleicht lag es aber auch daran, dass man sich für die Partie sehr viel vorgenommen hatte.
Das Leder wollte jedenfalls nicht so flüssig wie sonst durch die eigenen Reihen laufen und die Esten hielten mit ihrem - sagen wir mal - "Zerstörer-Fussball" und gefährlichen Kontern dagegen.

Der FC Toompea hatte dann auch gleich die erste gute Torchance im Spiel. Eine Ecke war in den Tulpe-Strafraum geflogen und sowohl Ersatzkeeper Nils als auch seine gesamte Abwehr drunter hinweg. Die Esten waren zum Glück von der unfreiwilligen Strafraum-Freilandhaltung so überrascht worden, dass der Kopfball des Tallinn-Stürmers das runde gelbe Ei zwei Meter neben dem Gehäuse aufschlug.
Die grüne Mannschaft atmete nur kurz durch und rannte dann bei brennender Nachmittagssonne schnurstraks weiter Richtung Toompea-Tor an, allerdings zunächst ziemlich einfallslos. Jeder auf der Tribüne in Overijse sah, dass die Grünen zwar mehr fürs Spiel taten und unbedingt den ersten Treffer erzielen wollten, doch die estnische Abwehr stand bombenfest und ließ so gut wie nichts zu.

Während also die einen die Führung erzwingen wollen, schießen die anderen fast das 1:0. Es war so um die 10. Minute, als ein estnischer Befreiungsschlag genau im Lauf der einzigen und sehr flinken Sturmspitze landete. Die Tulpe-Abwehr war so weit aufgerückt, dass nur noch Innenverteidiger Finn Pelke in Reichweite des lauernden Toompea-Stürmers stand. Letzterer hatte schon 2004 gegen die Grünen getroffen und war jetzt auf dem besten Weg erneut der Tulpe einen einzuschenken. Während er unbedrängt auf den herauslaufenden Tulpe-Kepper zulief und im richtigen Moment das Leder gekonnt über Nils hinweglupfte und nur noch einköpfen musste, sprang im allerletzten Moment Finn Pelke in bester Puyol-Manier dazwischen und kläre sensationell noch zur Ecke.

Kurz danach hatte dann auch die Grüne Tulpe ihre erste gute Chance zur Führung. Ein platzierter Weitschuss von Spielertrainer Toffi Born flog über den zu weit vor seinem Tor stehenden Toompea-Torwart hinweg und klatschte auf die Latte und von dort ins Toraus.

Kurz vor der Halbzeit kam es in der estnischen Spielhälfte zu einem schwerwiegenden Zweikampf, bei dem der gerade für Asgar Ergin eingewechselte Hartwig Mayer sich ohne Einwirkung des Gegners unglücklich das eh schon lädierte Knie verdrehte. Der Schmerzensschrei muss in ganz Overijse zu hören gewesen sein. Der Schock saß bei allen Beteiligten tief. Der völlig konsternierte Hartwig wusste, das zumindest ein Kreuzband kaputt ist und wurde anschließend von Spielern beider Teams vom Feld getragen.

Während die Turnierleitung schon den Krankenwagen bestellen wollte, fand sich unter den Zuschauern mit Holger Benzing - dem ehemaligen Europareferenten der grünen Bundestagsfraktion und heutigen Referenten des EP - eine grüne Führungskraft mit eigenen Wagen, der den verletzten Hartwig nicht nur umgehend ins Brüsseler Krankenhaus brachte, sondern sich gleich auch noch um alle bürokratischen Dinge kümmerte. Während sich Holger und Hartwig auf dem Weg ins Krankenhaus machten, pfiff der Schiedsrichter die zweite Halbzeit an.

Noch war kein Tor gefallen und auch wenn ein Remis für ein Freundschaftsspiel ein schönes Ergebnis ist, wollten beide Mannschaften aus Brüssel nicht ohne einen Treffer nach Hause fahren. Ratimir Britvec erbarmte sich für die 2. Halbzeit ins Tor zu gehen und so konnte Andre Bornstein auf der von ihm geliebten 10er Position gehörigen Druck nach vorne machen. Nils rückte dafür auf seine Sechser-Position.

Die grüne Mannschaft machte gleich gehörig Dampf und fuhr einen Angriff nach dem anderen. Minütlich tauchten nun Finn Gerlach, Toffi Born und Ian Darcy vor dem gegnerischen Strafraum auf, doch im Abschluss vor dem Tor wollte zunächst einfach nichts gelingen. Gerade als man auf grüner Seite zu verzweifeln schien, gelang dann kurz danach doch noch die ersehnte Führung durch einen toll vorgetragenen Tulpe-Konter.

Über das oben genannte Tulpe-Trio wurde die estnische Abwehr rasant überlistet. Es wurde schnell und schulbuchmäßig Doppelpass gespielt und ein Uwe-Bein Pass von Finn in den gegnerischen Strafraum setzte den kreuzenden Toffi in Szene. Der hielt gekonnt seine linke Fußspitze hin und der davon überraschte gegnerische Torwart konnte nur noch nach vorne abwehren. Der Nachschuss des grünen Spielertrainers aus 3 Metern und das ersehnte 1:0 waren dann nur noch Formsache.

Nur noch 10 Minuten zu spielen und der erste grüne Sieg über den FC Toompea war zum Greifen nahe. Doch die Esten gaben sich noch nicht geschlagen. Trotz konditioneller Probleme setzten sie nun nochmal alles auf eine Karte. Doch insbesondere die beiden grünen Innenverteidiger Finn Pelke und Laurenz Schleicher liefen immer noch jeden Ball ab. Die Uhr lief jetzt für das grüne Team.
Nur noch eine Minute zu spielen und fast landet ein Schuss von Ian auf den kurzen Pfosten im Toompea-Tor. Nur die tolle Parade des estnischen Keepers hält den FC Toompea im Spiel. Der Schiri zeigt drei Minuten Nachspielzeit an. Nochmal ein Foul einer Tulpe an einen Tallinner, etwa 35 Meter vor dem eigenen Tor. Es ist die wahrscheinlich letzte Aktion des Spiels. 10 verteidigende Tulpen im eigenen Strafraum und der Freistoß segelt hoch in den 16er. Das Leder findet im Getümmel noch eine freie Stelle, tippt auf und über den verdutzten Ratimir im Tor hinweg ins Tulpennetz zum 1:1. Ein Wahnsinn, aber wahr.

In der Nachspielzeit gelingt dem FC Toompea also der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich. Danach ist Schluss und beide Mannschaften gratulieren sich zum hartumkämpften und hochspannenden Kick im Mittelkreis. Schluss? Nein, doch nicht. Die Schiris zeigen plötzlich auf den Elfmeterpunkt. Wie jetzt, Elfmeterschießen? Tatsache! Ob die Entscheidung auf das Referee-Gespann oder die Ausrichter zurückzuführen war, ist bis heute nicht geklärt.

Jeweils drei Spieler sollen nun eine Entscheidung herbeischießen. Irgendwie hat keiner so richtig Lust darauf und insbesondere viele Tulpen scheinen an das Champions-League-Finale Bayern gegen Chelsea zu denken. Und die Parallelen sind tatsächlich nicht von der Hand zu weisen. Eigene Führung kurz vor Schluss, dann vor Abpfiff das ärgerliche Gegentor und im Elfmerterschießen....naja...

Tulpetrainer Toffi Born übernimmt Verantwortung und schnappt sich das Leder. Doch zunächst sind die Esten dran. Und die treffen sicher. Toffi, der in 13 Jahren noch nie einen Elfmeter für die Tulpe verschossen hat, läuft an und schießt...drüber. Vorteil für den FC Toompea. Die Esten treffen erneut, aber auch Tulpe Asgar Ergin ist verdammt zielsicher. 2:3

Der dritte Elfer von Estland. Der Kapitän - den sie Silver nennen- hat die Entscheidung auf dem Fuß. Doch Ratimir Britvec hält sensationell in bester Neuer-Manier. Den anschließenden grünen Elfer verwandelt Andre Bornstein zum 3:3-Ausgleich. Der Krimi geht weiter. Die Esten treffen erneut. Wer soll jetzt für die Tulpe schießen? Nils wäre bereit, doch auch Ratimir ist ein sicherer Elfer-Schütze. Ratimir steht näher am Ball und nimmt die Herausforderung an. Kurzer Anlauf und eine seiner legendären Körpertäuschungen, doch auch er verschießt. Die Esten rennen auf ihren Keeper zu und feiern ihren Helden und mit 4:3 nach Elfmeterschießen auch ihren dritten Sieg gegen die Grüne Tulpe.

Eine Tulpe nach der anderen tröstet Ratimir, der tief enttäuscht noch am Elfmeterpunkt steht. Genau so muss sich auch Bastian Schweinsteiger gefühlt haben und plötzlich ist Bayern tatsächlich in Overijse angekommen.
Doch die "Schuman Trophy" ist nicht die Champions League und das Stadion von Overije nicht die "Arroganz-Arena". Denn es stehen für beide Teams zwei identische Pokale bereit. Als dann auch noch aus Versehen, der "Verliererpokal" zunächst an einen Esten im grünen Hemd überreicht wird, ist das Lächeln wieder in die Gesichter der Tulpen zurückgekehrt.

Der grüne Kapitän Andre Bornstein nimmt den sehenswerten Pokal für den 2. Platz entgegen und es fühlt sich fast wie ein Sieg an. Die estnische Parlamentsmannschaft stemmt ihrerseits den Siegerpokal hoch und beide Mannschaften bedanken sich bei den Initiatoren der Schuman-Trophy für die Einladung zum Spiel und mit einer Barspende - schließlich ist es ein Wohltätigkeitsturnier für Kinderprojekte.

Danach sieht man beide Teams miteinander im entspannten Plausch, bevor es dann am Abend gemeinsam mit dem Bus zurück nach Brüssel geht. Nur Toffi und Andre haben noch was vor. Gemeinsam mit Holger holen sie den verletzten Hartwig vom Brüsseler Krankenhaus ab, natürlich mit dem Pokal im Gepäck.
Trotz Röntgenbild bleibt allerdings noch unklar, wie es um Hartwigs Knie bestellt ist. Da kann nur ein MRT nach Abklingen der mittlerweile imposanten Schwellung des Knies Aufschluss bringen. Mit Krücken bewaffnet geht es dann zurück, erst gen "Manhattan" und am nächsten Tag zurück nach Berlin. Gute Besserung Hartwig!

Dieser Artikel ist älter als zwei Monate, deshalb werden keine Kommentare mehr angenommen.