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Wie arbeitet eine Fraktion

Aus dem Lateinischen kommt das Wort fractio, was „Bruch“ oder „Bruchteil“ bedeutet. Die Fraktion ist also ein Teil vom Ganzen – in diesem Fall dem Bundestag. In dem arbeiten in der 18. Legislaturperiode vier Fraktionen. Eine Fraktion setzt sich zusammen aus den gewählten Abgeordneten einer Partei.

Die grüne Fraktion besteht in dieser Legislatur aus 63 Abgeordneten. Ihr oberstes Gremium ist die Fraktionsversammlung. Sie wählt die Vorsitzenden und den Geschäftsführenden Vorstand (GfV).

Der GfV führt die laufenden Geschäfte, vertritt die Fraktion nach innen und außen, entscheidet über finanzielle, personelle und organisatorische Angelegenheiten. Den GfV bilden die beiden Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter sowie der Ersten Parlamentarischen Geschäftsführerin, Britta Haßelmann und die drei Parlamentarischen GeschäftsführerInnen Anja Hajduk, Katja Keul und Steffi Lemke.

Den Erweiterten Fraktionsvorstand bilden neben den Mitgliedern des GfV die politischen KoordinatorInnen der Arbeitskreise sowie die grüne Vizepräsidentin des Bundestages Claudia Roth.

Die KoordinatorInnen sind gleichzeitig stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Sie sind für die inhaltliche Ausrichtung zuständig und erarbeiten in den Arbeitskreisen mit ihren Abgeordneten-KollegInnen die parlamentarischen Initiativen. Und diese Initiativen (Anträge, Gesetzentwürfe, Anfragen) bringt die Fraktion in die Arbeit des Bundestages ein.

Bevor über Initiativen im Plenum des Bundestages entschieden wird, werden diese in Ausschüssen beraten.

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