Suchfeld anzeigen
Pressemitteilung | 06.04.2007

UN-Klimabericht muss Weckruf für konsequenten Klimaschutz sein

Zum zweiten Teil des Weltklimaberichtes (IPCC-Studie) erklärt Reinhard Loske MdB:

 

Der neue UN-Klimabericht bringt eine alte Weisheit auf den Punkt: Bei drohenden Großkrisen ist Vorsorgen besser als Abwarten und Schadensbewältigung. Schaut man sich die prognostizierten Folgen des Klimawandels für die biologische Vielfalt, die Wasserverfügbarkeit und die Verbreitung von Krankheiten an, dann kann die Devise nur lauten: Wir haben viel zu verlieren, wenn wir das Ruder jetzt nicht konsequent herumreißen. Für den G8-Gipfel in Heiligendamm muss der UN-Bericht zum Weckruf für konsequenten Klimaschutz werden. Vor allem die Industrieländer sind jetzt gefordert, da sie für den Löwenanteil der historischen Emissionen verantwortlich sind. Nur wenn die Industrieländer selbst konsequent handeln, werden sie die stark wachsenden Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen den Klimawandel bewegen können.

Dass von Regierungsvertretern etwa aus den USA und China wichtige Passagen zu den Folgen des Klimawandels aufgeweicht werden konnten, zeugt von einer unakzeptablen Politisierung der Klimaforschung durch interessierte Kreise. Die Zeiten der Problemverharmlosung sollten endlich vorbei sein.