Suchfeld anzeigen
Pressemitteilung | 26.08.2009

Verbraucherportale ersetzen keine Rechte für Internet-Surfer

Anlässlich der Freischaltung der Internetportale "Verbraucher sicher online" und "Surfer haben Rechte" erklärt Nicole Maisch, verbraucherpolitische Sprecherin:

Wie viele Portale will das Bundesverbraucherministerium eigentlich noch frei schalten? Ministerin Aigner macht Verbraucherschutz zur Surfer-Wissenschaft mit Diplom. Information ist wichtig, kann aber politisches Handeln nicht ersetzen. Und da gibt es viel zu tun:

  • Lockangebote und Abzocke im Internet überfordern die Konsumentinnen und Konsumenten. Hier fehlen gesetzliche Schutzregeln.
  • Die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer in sozialen Netzwerken ist unsicher. Hier fehlen verbindliche Standards zur Veröffentlichung, Nutzung und Löschen der Profile.
  • Kundendaten werden von unseriösen Geschäftemachern ausspioniert. Hier fehlt ein zeitgemäßes Bundesdatenschutzgesetz mit Einwilligungsprinzip, besserer Kontrolle und einem Verbandsklagerecht.