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Pressemitteilung | 13.12.2011

Schavans „Qualitätspakt Lehre“ bleibt Alibi-Veranstaltung

Zu den Ergebnissen der zweiten Auswahlrunde des Qualitätspakts Lehre erklärt Kai Gehring, Sprecher für Hochschulpolitik:

Angesichts milliardenschwerer Unterfinanzierung der Hochschulen ist der Qualitätspakt Lehre eine Alibi- und PR-Veranstaltung der Bildungsministerin, die bei den Studierenden nicht ankommt. So sinnvoll jedes geförderte Einzelprojekt auch ist, mit bundesweit 200 Millionen Euro verteilt auf viele Hochschulen lassen sich Lehrqualität und Studienbedingungen nicht flächendeckend verbessern. Der Qualitätspakt Lehre ist letztlich ein Feigenblatt der Ministerin, um ihre völlig unzureichende Bewältigung des aktuellen Studierendenansturms zu kaschieren.

Der Qualitätspakt Lehre ist ein weiteres Beispiel für die unselige Schavan-Strategie, eigenes Zögern und Zaudern als Erfolg abzufeiern. So positiv die Förderung einzelner Hochschulen mit Bundesmitteln ist, hat Schavan erst Jahre verstreichen lassen, bevor die ersten Cents für Lehrqualität fließen. Denn eine Bundesförderung für gute Lehre hätte schon mit dem Hochschulpakt beginnen können, der bis heute unterdimensioniert geblieben ist. Hier zeigen sich die größten Versäumnisse der Bildungsministerin.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: http://twitter.com/#gruensprecher