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Pressemitteilung | 04.03.2013

Arbeitswelt der Zukunft braucht mehr Frauen in guter Arbeit

Zu der heute von der Kommission der Robert Bosch Stiftung vorgestellten Studie zur „Zukunft der Arbeitswelt im Jahr 2030“ erklärt Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik:

Die Studie der Bosch-Stiftung könnte im wahrsten Sinne des Wortes ein Denkzettel für Arbeitsministerin von der Leyen sein. Die Botschaft lautet: Ein wesentlicher Beitrag zur Bewältigung des zunehmenden Fachkräftemangels ist die bessere Nutzung des vorhandenen Angebots. Insbesondere Frauen müssten besser einbezogen werden. Doch CDU/CSU und FDP sorgen etwa durch die Ausweitung der Minijobs für das Gegenteil: Frauen in Deutschland arbeiten immer kürzer. Besonders stark zugelegt haben dabei Beschäftigungen mit weniger als 15 Wochenstunden. Deswegen und wegen der nach wie vor unzureichenden Kinderbetreuung versauern viele gut ausgebildete Frauen in Mini-Arbeitsverhältnissen und fehlen als Fachkräfte.

Die Alternativen liegen auf der Hand. Weniger Minijobs, mehr sozialversicherungspflichtige und existenzsichernde Beschäftigung und weg mit dem Betreuungsgeld. Außerdem muss Ministerin von der Leyen endlich die Arbeitslosen als Fachkräftereserve ernst nehmen und in ihre Qualifizierung investieren.

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