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Arbeitsmarkt | 07.04.2011

Bessere Erwerbschancen für Ältere

Unsere Bevölkerung wird immer älter und mit ihr altern auch die Beschäftigten in den Betrieben. In naher Zukunft werden mehr Menschen aus dem Erwerbsleben ausscheiden als neu hineinwachsen. Wird nicht gegengesteuert, droht ein immenser Fachkräftemangel in deutschen Unternehmen – Milliardenschäden für die Wirtschaft und sinkende Einnahmen bei der Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung wären die Folge.

Trotz dieser bekannten Fakten ist die Erwerbsbeteiligung von Älteren in Deutschland noch immer zu gering. Nach einer jahrzehntelangen Praxis der Frühverrentung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist nur langsam ein Umdenken zu verspüren. Zwar gab es in den vergangenen Jahren einige Fortschritte, doch diese reichen bei weitem nicht aus. Überaus schwierig gestaltet sich auch die Jobsuche für Ältere. Wer älter ist und seine Arbeit verloren hat, findet häufig trotz vielfältiger Bemühungen keine neue Stelle mehr.

In Zukunft wird es darauf ankommen, dass möglichst viele Menschen motiviert, qualifiziert und gesund ihrer Erwerbsarbeit nachgehen können. Der Weg dahin ist beileibe kein Selbstläufer. Eine gute Ausbildung, lebenslanges Lernen im Beruf, gesunde, alterns- und altersgerechte Arbeitsplätze und flexible Arbeitsgestaltung sind nur einige Bausteine für eine neue Kultur der (Alters)Arbeit. Dringend verbesserungswürdig ist aber auch die Vermittlung von Älteren, die ihren Job verloren haben. Weiterbildung und passgenaue Förderung heißen hier die Stichworte.

Bessere Integration von Älteren ins Arbeitsleben: Unser grüner Antrag zeigt, wie es gehen kann.

 

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