Anfang des Jahres haben sich der Deutsche Städtetag, der Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO), der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw), die Schader-Stiftung und der Deutsche Mieterbund für den Erhalt der Sozialen Stadt zusammen geschlossen und das Bündnis ins Leben gerufen.
Ziel des Bündnisses ist die Fortsetzung der erfolgreichen integrierten Stadtentwicklungspolitik auf Basis der Städtebauförderung. Unabdingbar dafür ist die Fortsetzung des Programms "Soziale Stadt" im Jahr 2012 auf dem finanziellen Niveau und mit der inhaltlichen Ausrichtung von 2010.
Mit unserem Antrag Lebensqualität und Investitionssicherheit in unseren Städten durch Rettung der Städtebauförderung sichern und der von uns angestoßenen öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Herbst 2010 haben wir uns parlamentarisch bereits für diese Ziele eingesetzt. Leider ist die Bundesregierung auf diesem Ohr taub. Sie wendet sich auch in dieser Frage gegen einen breiten lagerübergreifenden gesellschaftlichen Protest. So hat sie bereits die weitere drastische Kürzung der Städtebauförderung in den Haushaltseckwerten 2012 angekündigt.
Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen unterstützt das Bündnis und hat dazu einen Beschluss verabschiedet.


