Politik für Menschen mit Behinderungen in Leichter Sprache.
Alle Menschen sollen dort arbeiten können, wo sie wollen.
Das nennt man: Selbst-bestimmte Teilhabe am Arbeits-Leben.
Für behinderte Menschen gibt es dafür zum Beispiel diese Hilfen:
Der Staat bezahlt einen Teil vom Lohn.
- Man kann einen Arbeits-Platz barriere-frei umbauen.
- Oder eine Person hilft bei der Arbeit. Das nennt man Arbeits-Assistenz.
Aber viele behinderte Menschen
haben keine richtige Arbeits-Stelle.
Viele behinderte Menschen sind arbeits-los.
Und die Werkstätten für behinderte Menschen werden immer größer.
Dafür gibt es 3 Gründe:
- Viele Arbeits-Plätze sind nicht barriere-frei.
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Zum Beispiel:
Der Arbeits-Platz ist im ersten Stock.
Und es gibt nur Treppen.
Mit dem Rollstuhl kommt man dann nicht rein.
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- Viele Menschen haben Vorurteile.
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Sie denken: Behinderte Menschen können nicht richtig arbeiten.
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- Das meiste Geld bekommen die Einrichtungen.
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Zum Beispiel die Werkstatt.
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Wir Grüne wollen das ändern:
Nicht die Werkstatt bekommt das ganze Geld.
Sondern die behinderte Person bekommt genau das, was sie braucht.
Und die behinderte Person entscheidet selbst, wo sie arbeiten will.
Zum Beispiel:
- Eine richtige Arbeit auf dem allgemeinen Arbeits-Markt.
- Oder eine Stelle in einer Integrations-Firma.
- Oder in einer Werkstatt.
Ein Beispiel:
Ein junger Mann mit Down-Syndrom möchte ein Geschäft aufmachen.
Er bekommt genau die Förderung, die er braucht:
- Er bekommt eine gute Beratung für sein Geschäft.
- Er bekommt eine Person, die ihm bei der Arbeit hilft.
Das nennt man: Arbeits-Assistenz. - Und er bekommt noch andere Hilfen.
Dann kann der junge Mann sein eigenes Geschäft aufmachen.
Er muss nicht in der Werkstatt arbeiten.
Das nennt man: Persönliche Förderung.
Wir Grüne wollen mehr solche persönliche Förderung.
Dazu haben wir einen Antrag an die Bundes-Regierung geschrieben.

