Biggi Bender begrüßte und führte u.a. mit den folgenden Worten kurz in die Thematik ein: "Wie kommen wir zu fairen Arzneimittelpreisen? – Ich vermute, dass es nicht wenige hier im Raum gibt, die grundsätzlich infragestellen, dass es bei börsennotierten Unternehmen überhaupt faire Medikamentenpreise geben kann. Andere dürften die bestehenden Regelungen bereits als unfaire Gängelung empfinden. Für mich bedeutet Politik Rahmenbedingungen zu schaffen, die Anreize für die Entwicklung guter Medikamente und für faire Preise setzen. Wir müssen auf der einen Seite klare Grenzen ziehen gegen unlautere Geschäftsgebaren – konkret benennen möchte ich hier das Zurückhalten von Arzneimittelstudien, die den Vermarkungsinteressen der Pharmaindustrie entgegenstehen. Auf der anderen Seite sind wir alle im Gesundheitsbereich – von den PatientInnen über die ÄrztInnen hin zu uns PolitikerInnen – heilfroh, wenn die Arzneimittelhersteller echte Innovationen, die die Behandlung nachweislich verbessern, auf den Markt bringen. Die Gesellschaft ist auch bereit, für Verbesserungen der Versorgung einen angemessenen Preis zu zahlen. Bei der Angemessenheit hapert es dann in vielen Fällen doch beträchtlich.
Schnellnavigation:
Suchfeld anzeigen
Arzneimittel | 22.06.2010
Wie kommen wir zu fairen Arzneimittelpreisen?
Seite 1
verwandte Themendossiers
Mehr

- Verbandskasten

- © pixelio.de

- "Grün macht gesünder", so Renate Künast in ihrer Eröffnungsrede, "ist ein bewusst mehrdeutiger Titel. Grüner Gesundheitspolitik geht es um grünes Licht für mehr Solidarität und mehr Qualität im Gesundheitssystem."

- Von links: Katrin Stötzner, Maria Klein-Schmeink MdB und Prof. Dr. Rolf Rosenbrock.

- Renate Künast eröffnete die Tagung "Leben am Lebensende". Sie stellte fest, wie ungewöhnlich es sei, dass sich im politischen Raum der großen Frage von Sterben und Tod angenommen werde.© BTF

- Ute Repschläger reagiert auf Publikumsbeiträge im Panel 4












