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Kongress | 26.04.2007

Leitthema Prävention

Seite 1

Gesundheit findet in den Lebens- und Alltagswelten der Menschen statt. Gesundheitspolitik kann und muss Voraussetzungen schaffen, die ein gesundes Leben ermöglichen und kurative Interventionsmaßnahmen so weit wie möglich hinauszögern. Die geeigneten Instrumente bietet eine Gesundheitspolitik, die Prävention als Leitthema verankert. Moderne Prävention bedeutet mehr als nur Krankheitsvermeidung. Im Sinne der Gesundheitsförderung geht es auch darum, gesundheitliche Ressourcen der Menschen zu aktivieren. Gute Prävention ist beides: Reduzierung von gesundheitsschädigenden Risiken und Aufbau von gesundheitsfördernden Ressourcen.

Zielsetzung

Im Rahmen des Kongresses diskutierten wir, welche Strukturen und Zielvorstellungen der Prävention und Gesundheitsförderung notwendig und geboten sind, um Gesundheit nachhaltig zu stärken. Dabei ging es auch um die Frage, welche gesundheitsrelevanten Auswirkungen Prävention und Gesundheitsförderung auf das Gesundheitssystem als auch auf andere Politikfelder haben. Prävention, so ein zentrales Ergebnis des Kongresses, muss einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen leisten. Dies ist nur möglich, wenn Prävention in vielen Politikfeldern sowie in allen gesellschaftlichen Bereichen verankert ist.


Lesen Sie auf den nächsten Seiten:

  • Eröffnungsrede Renate Künast (S. 2)
  • Prävention als Leitthema der Gesundheitspolitik (S. 3)
  • Gesundheitschancen von Kindern und Jugendlichen (S. 4)
  • Prävention als Leitthema grüner Gesundheitspolitik (S. 5
  • Podium 1: International Policies of Prevention (S. 6)
  • Podium 2: Soziallagenbezogene Prävention (S. 7)
  • Podium 3: Prävention als Investition: Lohnt sich Prävention? (S. 8)
  • Podium 4: Gesunde und nachhaltige Ernährung für alle? (S. 9)
  • Podium 5: Neues Paradigma genetische Prädiktion? (S. 10)
  • Podium 6: Wie profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher? (S. 11)
  • Podium 7: Staat oder Individuum - wer trägt die Verantwortung? (S. 12)
  • Podium 8: Regionale und kommunale Präventionsansätze (S. 13)
  • Abschlussdiskussion und Ausblick (S. 14)

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