Seit dem Jahr 2002 ist das Staatsziel Tierschutz im Grundgesetz verankert. Nun gilt es, diesem Staatsziel zu entsprechen und einen besseren Tierschutz in Deutschland zu etablieren.
Es kann nicht sein, dass sich seit der Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz vor fast 10 Jahren kaum etwas bewegt hat. In einigen Bereichen besteht dringender Handlungsbedarf. Das Thema Wildtiere und Zirkus ist so ein Bereich. Leider fehlt bei der schwarz-gelben Bundesregierung der politische Wille, diese untragbaren Zustände zu beenden.
Nur die grüne Bundestagsfraktion setzt sich im Deutschen Bundestag für einen umfangreichen und konsequenten Tierschutz ein. Sie wird noch in diesem Jahr einen Entwurf für ein neues Tierschutzgesetz in das parlamentarische Verfahren einbringen, der dem Tierschutz in Deutschland zu neuer Qualität verhelfen soll und somit dem Staatsziel Rechnung trägt.
Zweiter grüner Tierschutzkongress
Vier Tage vor dem Welttierschutztag am 4. Oktober 2011 hatte die grüne Bundestagsfraktion zu ihrem zweiten Tierschutzkongress in den Berliner Zirkus Cabuwazi geladen. Unter dem Motto "Tierschutz konsequent umsetzen" diskutierten die Teilnehmer aus allen Landesteilen darüber, wie Missständen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung und Problemen in der Heimtierhaltung begegnet werden muss.
Einhellig fiel des Urteil des Kongresses in Bezug auf Tiere im Zirkus aus: Wildtiere gehören nicht in die Manege. Der Unterhaltungsfaktor wiegt das Leiden von Bären, Tigern, Löwen, Elefanten und Nashörnern, die unter den Bedingungen von fahrenden Unternehmen zwangsläufig entstehen, nicht auf.
Dass Zirkus auch anders gehen kann, bewiesen die jungen Artistinnen und Artisten, die mit Darbietungen am Trapez und einer rasanten Trampolinnummer den Kongress eröffneten und für beste Zirkusstimmung sorgten.
Eine detaillierte Dokumentation des grünen Tierschutzkongresses lesen Sie auf der nächsten Seite.
