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Tierversuche | 18.01.2011

Tierqual für Kosmetik geht weiter

Alternativen sind möglich!

Ausnahmeregelungen und lange Übergangsfristen des EU-Verbots von Tierversuchen für Kosmetika sind daran Schuld, dass noch immer tausende von Tieren in Versuchen leiden. Dies bestätigt auch die Antwort der Bundesregierung auf unsere Anfrage Stand und Perspektive der Umsetzung der EU-Richtlinie zum Verbot von Tierversuchen für Kosmetika.

Ein Zwischenbericht der EU-Kommission verdeutlicht, dass das gesteckte Ziel, bis 2013 jegliche Tierversuche für Kosmetikprodukte durch Alternativmethoden zu ersetzen, nicht erreicht wird. Da ist es unverständlich, dass die Bundesregierung keine Notwendigkeit sieht, die Förderung von tierversuchsfreien Forschungsverfahren zu stärken.

Tierversuche für Kosmetika sind ausnahmslos zu verbieten

Tierversuche für Kosmetika sind absolut unnötig und durch nichts zu rechtfertigen. Bereits heute gibt es mehr als genug Kosmetikprodukte, deren Inhaltsstoffe geprüft und zugelassen sind. Weitere Tierversuche sind daher nicht vertretbar.

Offensichtlich ist die Bundesregierung – die sich bei der Überarbeitung der EU-Tierversuchsrichtlinie zur Lobby der Tierversuchsindustrie gemacht hatte – nicht in der Lage, eine plausible Begründung für diese Tierquälerei zu liefern.

Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich aktiv zu werden und dazu beizutragen, dass EU-Recht eingehalten wird und die Tierqualen in Versuchslaboren beendet werden.

 

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