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Rückgabesystem | 25.06.2010

Energiesparlampen einfach und sicher entsorgen

Energiesparlampen können unbestritten einen deutlichen Beitrag zur Senkung des Stromverbrauchs in Deutschland leisten. Sie tragen damit zur Senkung von klimaschädlichen Treibhausgasen bei. Denn gegenüber herkömmlichen Glühlampen sind Energiesparlampen in der Lage, elektrischen Strom effizienter in Licht umzuwandeln.

Den hohen umweltpolitischen Nutzen eines flächendeckenden Einsatzes von Energiesparlampen haben auch die EU-Mitgliedstaaten erkannt und daher im Dezember 2008 beschlossen, die klassischen Glühlampen ab September 2009 schrittweise vom Markt zu nehmen. Damit werden in den nächsten Jahren immer mehr Energiesparlampen genutzt werden. Doch jeder kennt das Problem, die Energiesparlampe hält zwar meist sehr lange, aber auch sie ist irgendwann am Ende ihrer Betriebsdauer angelangt. Wohin damit? Da diese Lampen neben vielen wertvollen Metallen wie Kupfer, Aluminium und Zinn auch in geringen Mengen gesundheitsgefährdendes Quecksilber enthalten, sollten sie einem geregelten Recycling- und Entsorgungsprozess zugeführt werden. Die Entsorgung über den Hausmüll ist gefährlich für die Umwelt und daher nicht erlaubt. Doch wenn die nächste Entsorgungsmöglichkeit nicht auf den üblichen Wegen liegt, sondern es extra Zeit und Aufwand kosten, die Lampen ordnungsgemäß zu entsorgen so fällt es manchmal schwer diesen auch einzuschlagen.

System der Rücknahmestellen ausweiten und Sammelquoten erhöhen

Auch wenn sich mit der europäischen Entscheidung zum Verbot von herkömmlichen Glühlampen die Anzahl der Sammelstellen für Energiesparlampen mehr als verdoppelt hat, ausreichend ist dies noch lange nicht. Das verdeutlicht die aktuell sehr geringe Sammelquote. Nicht einmal die Hälfte der Energiesparlampen aus dem privaten Bereich wird zurückgebracht.

Mit unserem Antrag wollen wir erreichen, dass an jeder Verkaufsstelle für Energiesparlampen auch die Möglichkeit zur Rückgabe dieser alte Lampen besteht, damit sie dem Recyclingprozess zur Verfügung stehen und gesundheitsgefährdendes Quecksilber nicht in die Umwelt gelangen kann.

 

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