Rentenreform Garantierente – Grünes Konzept gegen Altersarmut

Die grüne Garantierente und eigenständige Ansprüche von Frauen in der Alterssicherung: zwei Eckpfeiler im grünen Kampf gegen Altersarmut.

  • Wir wollen die gesetzliche Rentenversicherung als erste Säule der Alterssicherung stärken. Alle Menschen, die mindestens 30 Jahre Mitglied der Rentenversicherung waren, sollen eine „Garantierente“ in Höhe von mindestens 850 Euro erhalten. Die Garantierente soll aus Steuermitteln finanziert werden. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Es kann nicht sein, dass der Schutz vor Armut allein von den Mitgliedern der Rentenversicherung finanziert wird.
  • Wir wollen die Anrechte von Frauen ausbauen. Eine eigenständige Sicherung für jede Frau und eine bessere Bewertung von Zeiten der Kindererziehung und Pflege: Das nützt auch Alleinerziehenden, die besonders häufig von Armut bedroht sind.
  • Altersarmut muss an der Wurzel bekämpft werden: Mindestlöhne für alle und bessere Jobchancen für Frauen, Ältere und Geringqualifizierte. Das ist das grüne Ziel.
  • Welcher Weg der zusätzlichen Vorsorge am besten eingeschlagen werden sollte, lässt sich nicht pauschal für alle Menschen beantworten. Die Riester-Rente muss einfacher, verständlicher und flexibler werden. Eine obligatorische betriebliche Vorsorge, wie bei der SPD, ist deshalb nicht unser Weg.

 

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3 Kommentare
Garantierente
Robert Straub 16.09.2012

.... nicht mit Rentenversicherung verknüpfen. Denn nicht jeder der arbeitet, bzw. der sich sinnvoll in der Geselschaft einbringt, ist dort versichert. Überspitzt ausgedrückt : Oder gerade deshalb.

Generationenvertrag geht alle an
Holger Siems 20.09.2012

Müssten nicht alle Bürger an den Beiträgen einer soliden gesetzlichen Rentenversicherung beteiligt werden, auch Freiberufler und vor allem auch Beamte, um den Zusammenhalt in einer Gesellschaft zu stärken? Zur soliden Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung könnte z. B. auch die Beitragsbemessungsgrenze beseitigt werden: Warum bleiben die hohen Einkommen der Spitzenverdiener zum größten Teil für die Beitragszahlung unberücksichtigt? Kosten solche großen Änderungen am Ende zu viele Wählerstimmen? Zahlungen aus dem allgemeinen Steuertopf tun halt nicht so weh im privaten Budget, belasten aber die jüngere Generation.

gerechte Rentenreform
Nicole van der Made 21.09.2012

mein Modell alle BrügerInnen sind an den Beitrgaszahlungen in die Rentenkasse beteiligt, es ist nicht einzusehen, dass sich einige Berufsgruppen (Architekten, Anwälte, Ärzte u.s.w.), Selbständige, Beamte und Freiberufler aus der Verantwortung des Generationenvertrag ziehen können. Auch ist nicht einzusehen, dass die Beiträge nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze gezahlt werden. Wenn alle BürgerInnen in die Rentenkasse einzahlen kann der Prozentsatz für alle geringer sein, aber wir generieren trotzdem eine angemessene Einehitsrente von z.B.1.000 € für jeden und wer doch noch mehr braucht kann sich ja noch zusätzlich privat Rentenversichern, es belibt ja mehr übrig

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