UN-Kinderrechtskonvention Grün macht Kinderrechte GROSS

Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet – kein Anlass bei der Umsetzung nachzulassen.

Vor 23 Jahren haben die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention verabschiedet. Vor 20 Jahren hat sie Deutschland ratifiziert. Für die Rechte von Kindern ist diese Entwicklung ein Meilenstein. Dabei hat die Konvention bis heute nicht an Bedeutung verloren. Viele Reformen in Deutschland sind seitdem darauf zurückzuführen, dass die Konvention in Deutschland umgesetzt werden muss.

Das 20jährige Jubiläum der Konvention hat die Grüne Bundestagsfraktion zum Anlass genommen, vom Jubiläumstag der Ratifizierung in Deutschland (04. April) bis zum Jahrestag der Verabschiedung der Kinderrechtskonvention durch die Vereinten Nationen (20. November) den Kinderrechten eine Aktionsreihe zu widmen.

Patinnen und Paten für Kinderrechte

Fast 35 Abgeordnete haben die Patenschaft für eines der Kinderrechte übernommen. Warum sie dies getan haben, darüber informieren sie mit ihren jeweiligen Statements. Die Patinnen und Paten haben sich bereit erklärt, sich für die Bekanntmachung „ihres“ Kinderrechts zu engagieren.

Kinderrechte bekannt machen und umsetzen.

Rund 15 Abgeordnete haben individuelle Aktionen zu ihren Kinderrechten gemacht. Von der symbolischen Stimmensammelaktion für die Herabsetzung des Wahlalters oder einem Gespräch mit einer Schulklasse, dem Besuch eines Kinderkulturmuseums oder bei den Klimarettern. So unterschiedlich wie die Kinderrechte selbst, so vielfältig auch die Aktionen zur Bekanntmachung und zu ihrer Umsetzung. Aktionsberichte befinden sich in der Bildergallerie.

Es gibt noch viel zu tun

Auch 20 Jahre nach der Ratifizierung der Konvention in Deutschland gibt es noch großen Handlungsbedarf. Sei es bei der Stärkung der Kinderrechte im Grundgesetz, bei der angemessenen Behandlung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, bei der Sicherung des soziokulturellen Existenzminimums von Kindern im Transferbezug oder bei Kindern von Strafgefangenen.

Unser Einsatz für die Kinderrechte geht weiter.

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