Mikroplastik Plastik aus der Tube

Rekordversuch im Zähneputzen anlässlich des "Tages der Zahngesundheit" in Lörrach.
Täglich gelangt durch Zahnpasta weltweit Mikroplastik in unsere Gewässer.

Wir haben einen Antrag zu den Gefahren durch Mikroplastik in Kosmetika erarbeitet. Aufgrund unseres Antrags wird zum ersten Mal im Bundestag offen über die Probleme durch Mikroplastik in der Umwelt diskutiert.

In der Umwelt ist jetzt schon viel zu viel Plastik. Da braucht es nicht noch zusätzlich winzig kleine Plastikteile, die unseren Kosmetika heutzutage aktiv beigemischt werden. Denn tagtäglich tragen wir alle unbewusst dazu bei, dass aus Zahnpasta und Peelings Mikroplastik in unsere Gewässer gelangt. Das durch muss aufhören.

Wir wollen verhindern, dass noch mehr Plastik in unsere Flüsse, Seen und ins Meer gelangt. Tiere verenden qualvoll und die Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen sind nicht ausreichend erforscht.

Die Kosmetikindustrie sagt öffentlich, dass sie aussteigen will aus der Nutzung von Plastik in ihren Produkten. Es kommen aber nach wie vor neue Produkte mit Mikroplastik auf den Markt. Freiwilligkeit reicht also nicht aus. Es braucht klare Spielregeln für alle Hersteller.

Mikroplastik in Kosmetika ist überflüssig. Natürliche Alternativen wie Erden, Salze, Getreide oder Kerne stehen bereit. Warum Plastik, das in der Natur nicht abgebaut wird? Wir Grüne im Bundestag fordern die Regierung und die Hersteller auf, diese Praxis zu stoppen.

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1 Kommentar
Verbot von Plastik
Petra Prczygodda 29.01.2015

In Frankreich ist Plastik verboten.
Wann wird endlich Plastik hier in
Deutschland verboten ?????

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