Landwirtschaft ohne TierleidGemeinsam aus der Massentierhaltung aussteigen

Der 6-Punkte-Plan macht ein Angebot zum Deutschen Bauerntag

Immer häufiger erreichen uns grausame Bilder aus der Massentierhaltung. Die damit konfrontierten Bürgerinnen und Bürger zeigen in ihren Reaktionen, dass sie nicht akzeptieren, dass Tiere im Jahr 2017 so leiden müssen: Unter Hochleistungszucht und Enge, mit amputierten Körperteilen und viel zu häufig auch offensichtlichen Wunden.

Gleichzeitig können immer mehr Bäuerinnen und Bauern von den Preisen, die sie für ihre Erzeugnisse bekommen, nicht mehr leben. Sie bezahlen den Wachstums- und den Kostendruck, um im Weltmarkt mithalten zu können, mit ihrer Existenz.

Zukunft der Landwirtschaft

Wie gestalten wir also eine Zukunft ohne Massentierhaltung? Während Minister Schmidt nur noch konzeptlos agiert, hat unsere Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt gemeinsam mit dem niedersächsischen Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Christian Meyer MdL, mit dem sie zum Deutschen Bauerntag ein Angebot machen wollen.

Klar ist: Ohne die Bäuerinnen und Bauern geht es nicht. Deswegen soll gezielt in mehr Tierschutz in den Ställen investiert werden. Klar ist aber auch: Die Regeln müssen besser werden. Und vor allem: Verbraucherinnen und Verbraucher haben das Recht zu erfahren, was sie kaufen. Der 6-Punkte-Plan sieht vor bei Fleisch und Milch eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung einzuführen, die einleuchtet – so wie es sie für Eier schon gibt. Nur so können Verbraucherinnen und Verbraucher eine Landwirtschaft mit mehr Tierschutz für ihre Extramühen belohnen.

Unser Angebot:

  1. Wir sorgen dafür, dass die BürgerInnen wissen, was sie kaufen
  2. Wir investieren in eine bessere Landwirtschaft
  3. Wir stellen die Tierhaltung auf neue Füße
  4. Wir schützen das Wasser
  5. Wir starten einen Aufholplan Ökolandbau
  6. Wir sorgen dafür, dass der Vollzug stimmt

Hier gibt es den 6-Punkte-Plan zu lesen.

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1 Kommentar
Wieviel ist genug?
Bettina Hanfstingl 27.06.2017

Als praktizierende Landwirtin habe ich eine Frage zur Überschrift Ihres Papiers: Wie definieren Sie Massentierhaltung genau? Was müssen wir genau tun? Vielen Dank!

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